Schleswig-Holstein schickt Kay Friedrichsen ins Kfz-Mechatroniker-Rennen

Autor / Redakteur: Antonia Seifert / Doris Pfaff

Wer ist der beste Kfz-Mechatroniker im Land? Zumindest für Schleswig-Holstein steht die Antwort fest: Kay Friedrichsen überzeugte beim Leistungswettbewerb des Kfz-Landesverbands und darf am Bundeswettbewerb in Frankfurt am Main teilnehmen.

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Der Sieger Kay Friedrichsen (li.) mit Björn Bigga, dem Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses im Verband des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein.
Der Sieger Kay Friedrichsen (li.) mit Björn Bigga, dem Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses im Verband des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein.
(Bild: Kfz-Gewerbe Schleswig-Holstein)

Teilautonome Fahrzeuge, Hybridantriebe und Assistenzsysteme stellen die Werkstätten immer wieder vor Herausforderungen. Daher hat die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter enorm hohe Bedeutung, bundesweit wie im Kfz-Gewerbe Schleswig-Holstein.

Um herauszufinden, wie es um den beruflichen Nachwuchs bestellt ist, lud der Landesverband zum Leistungswettbewerb in die Berufsbildungsstätte Travemünde auf dem Priwall. Dort mussten die jungen Gesellen alltägliche Situationen des Werkstattalltags meistern, die zum Test nachgestellt wurden.

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Am Ende hatte Kay Friedrichsen die Nase vorn und überzeugte die Prüfer Jens Giesen, Olaf Thomsen, Arnold Jäger,Torsten Wiechman sowie Björn Bigga, den Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses. Friedrichsen kommt aus Nordfriesland und absolvierte seine Ausbildung im Autocentrum Lass, Husum. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Phillip Schramm (Ausbildungsbetrieb Nord-Ostsee-Automobile, Eckernförde) und Christian Baumgärtner (Ausbildungsbetrieb Brinkmann, Geesthacht).

Für die Sieger gab es neben der beruflichen Ehre auch Geldpreise zwischen 500 Euro und 200 Euro. Alle Teilnehmer erhielten zudem wertvolle Sachpreise und ein Startgeld in Höhe von 100 Euro.

Am Ende waren die Prüfer mit dem Leistungsniveau der Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs sehr zufrieden. Björn Bigga lobte: „Diese jungen Leute haben viel Ehrgeiz und Kompetenz bei den gestellten Aufgaben gezeigt. Ich mache mir daher keine Sorgen über ihre berufliche Zukunft.“ Ein besonderer Dank galt den ehrenamtlichen Prüfern, die auch in diesem Jahr als Talent-Scouts für unser Gewerbe unterwegs waren.

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