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Schmierstoffe: Auf zu neuen Ölufern

| Autor: Steffen Dominsky

Nicht dass freie Werkstätten keine Markenprodukte verwenden würden. Doch gerade in Sachen Öl setzen etliche auf kleinere Anbieter bzw. No-Name-Produkte. Dabei lässt sich mit bekannten Marken vortrefflich was verdienen – weiß Global Player Shell.

Im Zuge einer kürzlich durchgeführten Road- show präsentierte Shell nicht nur seine Technikkompetenz. Vor allem die Leistungen für freie Werkstätten standen im Mittelpunkt.
Im Zuge einer kürzlich durchgeführten Road- show präsentierte Shell nicht nur seine Technikkompetenz. Vor allem die Leistungen für freie Werkstätten standen im Mittelpunkt.
(Bild: Dominsky/»kfz-betrieb«)

Nach 2.000 bis 3.000 Kilometern das erst Mal, dann alle 10.000 Kilometer tauschen: Von den Motoröl-Wechselintervallen, wie sie Lada für seinen Niva auch im Jahr 2019 noch vorschreibt, können Werkstätten – außer die mit Niva-Kunden – nur träumen. Zwar steigen die Wechselintervalle schon seit einigen Jahren nicht mehr an, doch sterben die Fahrzeuge mit kürzeren Intervallen zunehmend aus. Die Folge: Die Menge an verkauften Ölen nimmt hierzulande ab. Auch der Trend zu immer komplexeren „Spezialölen“ kann die Umsatzverluste vieler freier Kfz-Betriebe nicht ausgleichen. Was also tun? Wie mit Öl wieder mehr verdienen?

Einfach den Literpreis anzuheben, wäre eine Möglichkeit. Doch eine nicht ohne Nebenwirkungen. Wie soll man den Preisanstieg gegenüber dem Autofahrer verargumentieren, wenn Marke und Produkt sich nicht ändern? „Man muss die Marke eben wechseln! Und am besten zu einer wechseln, bei der sich ein höherer Preis rechtfertigen lässt, die dazu noch jeder kennt und die in qualitativer Hinsicht über jeden Zweifel erhaben ist.“ So in etwa lautet das Credo von Shell.

Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "bike & busines", "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group