Schmierstoffe: Fuchs und Falke

Was als klassisches Sportsponsoring begann, ist mittlerweile eine handfeste Technologiepartnerschaft. Wie das Mannheimer Ölunternehmen Fuchs und der am Nürburgring ansässige Rennstall Black Falcon vom beiderseitigen Engagement profitieren.

| Autor: Steffen Dominsky

Anders als auf dem Grand-Prix-Kurs werden Streckenabschnitte auf der Nürburgring-Nordschleife nicht verkauft. Schade, denn dieser würde glatt als „Fuchs-Kuppe“ durchgehen. Sie zeigt hier gerade einen der erfolgreichen AMG-Mercedes des Fuchs-Partners, des Black-Falcon-Teams, auf dem Sprung zum nächsten Sieg.
Anders als auf dem Grand-Prix-Kurs werden Streckenabschnitte auf der Nürburgring-Nordschleife nicht verkauft. Schade, denn dieser würde glatt als „Fuchs-Kuppe“ durchgehen. Sie zeigt hier gerade einen der erfolgreichen AMG-Mercedes des Fuchs-Partners, des Black-Falcon-Teams, auf dem Sprung zum nächsten Sieg. (Bild: Gruppe C GmbH)

Der eine denkt bei „Fuchs“ an einen rotbraunen Waldbewohner, der andere bei „Falke“ an feine Webware für den Fuß. Im vorliegenden Fall befänden sich beide damit jedoch auf dem Holzweg. Schließlich geht es in diesem Magazin höchst selten um heimische Fauna bzw. Textilhersteller. Wohl aber um zwei heimische Unternehmen, die sich im weiten Themenfeld „Automobil“ tummeln. Eine weitere Gemeinsamkeit: Beide gehören zu den „echt Guten“ ihres Fachs.

87 Jahre ist es her, da gründete ein gewisser Rudolf Fuchs in Mannheim eine Firma für den Import von Ölen und Fetten. Bis heute wurde daraus ein Konzern mit fast 5.300 Mitarbeitern sowie der weltgrößte unabhängige Schmierstoffanbieter. Auf der anderen Seite steht Black Falcon (dt.: „schwarzer Falke“), ein internationaler Rennstall aus Meuspath, schräg gegenüber des Nürburgrings. Um ein Vielfaches kleiner, aber ebenso innovativ und erfolgreich wie Fuchs.

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