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Schot verabschiedet sich: „Audi hat entscheidende Schritte in die richtige Richtung gemacht“

Autor: Christoph Seyerlein

Am Mittwoch übernimmt Markus Duesmann den Vorstandsvorsitz bei Audi von Bram Schot. Letzterer ließ in einem Beitrag seine Zeit an der Spitze des Herstellers Revue passieren.

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Bram Schots Amtszeit als Audi-Chef endet nach gut eineinhalb Jahren.
Bram Schots Amtszeit als Audi-Chef endet nach gut eineinhalb Jahren.
(Bild: Audi)

Nach gut eineinhalb Jahren endet am heutigen Dienstag die Amtszeit von Bram Schot als Vorstandsvorsitzender von Audi. Seinen Posten übernimmt am Mittwoch der ehemalige BMW-Vorstand Markus Duesmann. Beim Karrierenetzwerk LinkedIn verfasste Schot nun einen Beitrag, in dem er seine Zeit an der Spitze des Ingolstädter Herstellers Revue passieren lässt.

Er verabschiede sich in turbulenten Zeiten, so der Niederländer. Die Corona-Krise ziehe Unsicherheiten und große Herausforderungen für Audi nach sich. Der Hersteller sei im Krisenmodus unterwegs, schreibt Schot. Vor dem Hintergrund habe er bislang kaum Zeit gefunden, zu reflektieren und zu realisieren, dass er sich nun bereits verabschieden müsse.

Die Rolle als Audi-Chef sei eine große, aufregende Herausforderung mit viel Verantwortung, aber auch einer Menge Möglichkeiten. „Ich habe mich darauf konzentriert, Audi auf die Zukunft vorzubereiten und ich bin stolz darauf, was das gesamte Audi-Team in den letzten Monaten erreicht hat“, erklärt der 58-Jährige.

Besonders wichtig sei es ihm gewesen, eine offene Kommunikationskultur bei der VW-Tochter zu etablieren. „Ich bin mir bewusst, dass ein Kulturwandel ein langwieriger Prozess ist, der sich immer wieder auf's Neue beweisen muss“, so Schot. Er sei aber überzeugt, dass Audi entscheidende Schritte in die richtige Richtung gemacht habe.

Entscheidung über eigene Zukunft im April

Die VW-Tochter könne nun in die nächste Phase der Transformation starten und das Innovationstempo erhöhen, schreibt Schot weiter. Er sei überzeugt, dass sein Nachfolger dabei notwendige frische Impulse liefern und Audi zu neuer Stärke verhelfen könne. Schot selbst freut sich nach eigenen Angaben nun zunächst einmal auf mehr Zeit mit seiner Familie in Amsterdam. Im Laufe des Aprils will er dann entscheiden, welchen neuen Aufgaben er sich künftig widmet.

Seinen Beitrag schließt Schot mit folgenden Worten ab: „Für die kommenden Wochen wünsch ich allen viel Kraft und gute Gesundheit. Denkt daran, dass wir das Coronavirus mit Solidarität bekämpfen müssen. Wenn wir zusammenhalten, bin ich mir sicher, dass wir diese Krise überstehen können. Ich weiß – wenn ich auf meine Zeit bei Audi zurückblicken werde – werde ich immer stolz darauf sein, einer von mehr als 90.000 Audianern gewesen zu sein.“

Bram Schots Beitrag im Wortlaut können Sie hier lesen.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«