Schwacke: Preise für Benziner bröckeln

Autor / Redakteur: Silvia Lulei / Silvia Lulei

Der Martkbeobachter Schwacke warnt in einem Report davor, dass sich das aktuelle Überangebot an gebrauchten Benzinern negativ auf die Fahrzeugpreise auswirken kann. Im Februar wuchs das Fahrzeugangebot im Vergleich zum Vormonat um fast 11 Prozent.

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Der Fahrzeugbestand an gebrauchten Benzinern ist im Februar 2017 angestiegen.
Der Fahrzeugbestand an gebrauchten Benzinern ist im Februar 2017 angestiegen.
(Bild: Schreiner/7kfz-betrieb«)

Für Marktbeobachter wie Schwacke sind Zahlen das tägliche Handwerkszeug. Seit März 2018 fasst das Maintaler Unternehmen die wichtigsten Kennzahlen in dem kostenlosen Report „Insights“ zusammen. Die wichtigste Erkenntnis aus dem ersten Report ist, das sich bei Benzinern ein Angebotsüberschuss aufbaut, der sich bereits negativ auf den Preisindex auswirkt.

Schwacke hat den durchschnittlichen Händlerverkaufswert in Prozent vom Listenpreis über alle drei Jahre alte Modelle verglichen – und siehe da: Der Wert von 54,9 Prozent ist im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Der Grund dafür kann, so die Schwacke-Experten, in dem Überangebot an Benzinern liegen: Im Februar wurden 26.567 gebrauchte Benziner verkauft (7,9 Prozent ggü. Vormonat), doch es waren 32.038 Angebote auf dem Markt (10,6 Prozent ggü. Vormonat). Da der Gebrauchtwagenmarkt ohnehin sehr sensibel ist, wirken sich solche Ungleichgewichte schnell aus.

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Das gilt auch, obwohl sich Benziner generell rasch abverkaufen: Die durchschnittlichen Standtage für gebrauchte Benzin-Pkws liegen bei 68,7 Tagen. Deutlich schneller als der Durchschnitt verkaufen sich laut Schwacke Insights diese fünf Modelle:

  • Suzuki Jimny: 34 Standtage
  • Hyundai ix35: 34,7 Standtage
  • Dacia Sandero: 38,6 Standtage
  • Citroën Berlingo: 39,6 Standtage
  • Dacia Duster: 43,8 Standtage

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