Schwere Nutzfahrzeuge 2016: Weiter auf Zuwachs gepolt

Der deutsche Markt für Lastkraftwagen und Sattelzugmaschinen ist weiter auf Wachstumskurs: 62.240 Neuwagen im abgelaufenen Jahr bedeuten einen Zuwachs von 3.297 Einheiten oder 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

| Autor: Hans-Jürgen Wildhage

Der Lkw-Markt hat 2016 die 60.000er-Marke locker geknackt.
Der Lkw-Markt hat 2016 die 60.000er-Marke locker geknackt. (Bild: © assetseller/Fotolia.com)

Beteiligt am stark angewachsenen Marktvolumen sind allerdings nur vier von sieben relevanten Lastwagenmarken, und zwar die aus den Konzernen Daimler (Mercedes-Benz), Paccar (DAF), Volkswagen (MAN) und Volvo. Der Marktführer Mercedes selbst ist es, der mit einem Stückzahlzuwachs von 2.349 Einheiten (plus 12,4 Prozent) das positive Marktgeschehen absolut gesehen zu einem großen Teil allein bewerkstelligt. Auf Mercedes-Benz Trucks folgen mit gehörigem Abstand Volvo (+636 Fahrzeuge), MAN (+455) und DAF (+340).

Die anderen drei Lastwagenmarken Scania, Iveco und Renault verzeichnen Absatzrückgänge. Scania verliert 193 Trucks und Chassis gegenüber dem Vorjahr, Iveco büßt 183 und Renault 152 Stück ein. Nicht zuletzt ist dieses Ergebnis sehr unschön für Renault, das traditionelle Schlusslicht im deutschen Lastwagenverkauf. Konnte Volvos französische Truck-Abteilung noch vor Jahresfrist das relativ beste Ergebnis am deutschen Neuwagenmarkt oberhalb von 16 Tonnen einfahren, hat der Hersteller derzeit wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Knappe 50 Prozent Plus zeigte das Zahlenwerk am 31. Dezember 2015. In absoluten Zahlen standen 1.007 Neuwagen zum Jahresende 2015 jenen 673 Einheiten gegenüber, mit denen Renault Deutschland 2014 auf Tauchfahrt gegangen war.

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