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Seat erreicht im Januar Auslieferungsrekord

| Autor: Andreas Grimm

Die spanische Marke bleibt zum Start ins Jahr 2018 begehrt. Weltweit kletterte der Seat-Absatz um ein Fünftel. Treiber der Entwicklung ist nicht zuletzt der SUV-Boom, der sich im neuen Mini-SUV Arona manifestiert.

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Der Seat-Absatz ist zum Jahresstart stark gewachsen – nicht zuletzt dank des SUVs Arona.
Der Seat-Absatz ist zum Jahresstart stark gewachsen – nicht zuletzt dank des SUVs Arona.
(Bild: SP-X)

Seat bleibt auch nach dem Jahreswechsel in der Erfolgsspur. Nachdem die spanische Tochter des Volkswagenkonzerns bereits im Jahr 2017 den weltweiten Absatz um fast 15 Prozent gesteigert hat, legte Seat im Januar mit einem Plus von 20,4 Prozent überzeugend nach. 38.900 Auslieferungen sind nach Herstellerangaben das höchste Januar-Ergebnis in der Unternehmensgeschichte.

Hatte im Jahr 2017 vor allem das Mittelklasse-SUV Ateca den Absatz der Spanier befeuert, könnte sich die Entwicklung in diesem Jahr dank des kleinen SUVs Arona wiederholen. Im Januar lieferte Seat 4.600 Einheiten des Kompaktmodells aus. Der Arona stellt damit quasi aus dem Stand ein Achtel des Absatzes der Marke. Vor einem Jahr war das Modell noch nicht erhältlich.

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Für das angestrebte sechste Wachstumsjahr in Folge setzt Seat-Vertriebsvorstand Wayne Griffiths ganz dezidiert auf die beiden SUVs. Er sieht sie neben der neuen Ibiza-Generation und dem aufgefrischten Leon „als Säulen unserer Marke“. Zu konkreten Verkaufszahlen der Modelle machte Seat keine Angaben.

Unter den Absatzmärkten spielt Deutschland eine wichtige Rolle, auch wenn die hiesigen Verkäufe im Januar hinter das Volumen in Spanien zurückfielen. Auf dem Heimatmarkt fanden rund 8.000 Seat-Fahrzeuge einen Käufer (+20,3 %), in Deutschland waren es 6.500 Einheiten (+12,0 %). In vielen anderen europäischen Ländern legte das Fabrikat ebenfalls deutlich zu.

Gleichzeitig will Seat die Abhängigkeit vom europäischen Markt mildern und setzt auf eine stärkere Internationalisierung des Vertriebs. Seat-Fahrzeuge werden seit Kurzem in Algerien gehandelt, wohin im Januar 2.200 Fahrzeuge ausgeliefert wurden. Wegen eines Montagewerks besteht bereits eine Verbindung in das nordafrikanische Land. Ein weiterer nennenswerter außereuropäischer Markt ist für Seat bisher nur Mexiko, wo die Spanier im vergangenen Jahr 24.200 Fahrzeuge verkauften.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«