Sechs Tipps für den Batterieservice

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

5. Der Einbau der neuen Batterie

Nach dem Einbau der Batterie möchten manche Autos noch etwas über ihren neuen Stromspeicher wissen: Teilenummer, Kapazität und andere Daten müssen per Diagnosegerät eingegeben werden. Das hat den Hintergrund, dass die Ladestrategie sich nach Batteriealter, -zustand und -kapazität richtet.

BMW-Fahrzeuge erfordern sogar ein Flashen des Motorsteuergeräts, wenn eine Batterie mit abweichender Kapazität eingebaut wird, weil das Originalformat nicht zur Verfügung steht. Es gibt Autos – zum Beispiel von französischen Herstellern –, bei denen man vor dem Einschalten der Zündung einige Minuten warten sollte, weil sich Steuergeräte aktivieren müssen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

6. Probefahrt und Fehlerspeicher löschen

Auch nach einer so simplen Arbeit wie dem Batteriewechsel sollte der Ausführende eine Probefahrt machen, um zu testen, ob alle Fahrzeugfunktionen wieder zur Verfügung stehen. Ein Klassiker ist die Start-Stopp-Funktion, die sehr eng an den Batteriezustand gekoppelt ist. Aber auch andere Sensoren oder Steuergeräte können fehlerhaft arbeiten, wenn die alte Batterie bereits Unterspannung hatte oder der Kunde unsachgemäß Starthilfe gegeben oder nachgeladen hat.

Deshalb ist der abschließende Check mit dem Diagnosegerät Pflicht. Beim Löschen der Fehlermeldungen sollte der Bediener darauf achten, auch Ereignisberichte in anderen Speichern zu löschen, etwa Meldungen über Unterspannung im Steuergerät der Elektrolenkung. Sonst bleiben diese erhalten und können bei einer erneuten Fehlersuche verwirren.

(ID:43939726)