FAS/ADAS Sensorflut – was Werkstätten künftig brauchen

Von Steffen Dominsky

Die Zahl der Fahrerassistenzsysteme, sprich der Sensoren, die alles Mögliche im und rund ums Auto überwachen, wächst und wächst. Welche Sensoren Werkstätten heute und künftig wie kalibrieren, zeigt das Beispiel Bosch.

Mit dem DAS 3000 von Bosch können Werkstätten nahezu jedes Assistenzsystem in wenigen Minuten kalibrieren.
Mit dem DAS 3000 von Bosch können Werkstätten nahezu jedes Assistenzsystem in wenigen Minuten kalibrieren.
(Bild: Bosch)

Was ein Kinderspiel mit dem Betrieb moderner Automobile zu tun hat? „Wenig bis nichts“, ist man geneigt zu sagen. Und dennoch verfahren immer mehr unserer fahrenden Untersätze nach dem bekannten Prinzip: „Ich sehe was, was Du nicht siehst!“ – dank ihrer Vielzahl unterschiedlicher Sensoren. Zwar sieht eine ordinäre Windschutzscheibenkamera auch nicht mehr als ein menschliches Auge. Das große Aber: Die ihr angeschlossene Elektronik verarbeitet das Gesehene um ein Vielfaches schneller als wir.

Zudem leitet sie bei Bedarf, ebenfalls viel schneller, nötige Maßnahmen ein – beispielsweise eine Notbremsung. In der nächsten Stufe, dem teil- beziehungsweise vollautonomen Fahren, ersetzt die Kamera sogar das menschliche Auge und steuert im Verbund mit anderen Sensoren die komplette Karre.