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Service und Ersatzteile: Alte Liebe rostet nicht

| Redakteur: Norbert Rubbel

Young- und Oldtimer haben eine große Fangemeide. Die Automobil- und Teilehersteller kümmern sich um diese Klassikenthusiasten und bieten ihnen aufbereitete Ersatzteile an. Das Engagement der Kfz-Betriebe für diesen Markt ist jedoch sehr gering.

Strahlende Gesichter haben die Mechaniker bei der Pflege der historischen Fahrzeuge. Doch nur wenige Kfz-Betriebe warten und reparieren Young- und Oldtimer.
Strahlende Gesichter haben die Mechaniker bei der Pflege der historischen Fahrzeuge. Doch nur wenige Kfz-Betriebe warten und reparieren Young- und Oldtimer.
(Bild: Promotor/Volz)

Messen wie die Techno Classica in Essen oder die Retro Classics in Stuttgart ziehen jedes Jahr scharenweise Sammler, Fach- und Privatbesucher an. Internationale Aussteller präsentieren dort ihre in die Jahre gekommenen Autos, Motorräder, Ersatz- und Zubehörteile. Auch Oldtimerclubs und Dienstleister wie die Prüforganisationen und Versicherungen sind auf den Messen vertreten und stehen den Klassikfans mit Rat und Tat zur Seite.

Dass die 30 Jahre alten und älteren Fahrzeuge nicht nur einen kleinen Kreis von Menschen anlocken, belegt eine Allensbacher-Studie: Für jeden zweiten Deutschen sind Oldtimer „Sympathieträger“ und für gut ein Drittel „Markenbotschafter“. Die Kfz-Betriebe sollten die Oldtimerfahrer keineswegs als Randzielgruppe betrachten. Denn jeder dritte Deutsche und jeder zweite männliche Pkw-Fahrer „interessiert sich mehr oder weniger für das Thema Oldtimer“. Auch das fanden die Allensbacher Analysten heraus.