Marderabwehr: Orange schmeckt ihm auch

Die Autotechnik entwickelt sich weiter, doch der Marder bleibt gefährlich. Kaum sind die Zündkabel aus den Motorräumen verschwunden, delektiert sich der pelzige Räuber an aktuellem Hybrid-Hightech.

| Redakteur: Ottmar Holz

Völlig neue Schadendimensionen bringt ein herzhafter Marderbiss in Hochvoltkabel von Hybridfahrzeugen.
Völlig neue Schadendimensionen bringt ein herzhafter Marderbiss in Hochvoltkabel von Hybridfahrzeugen. (Foto: ADAC)

Martes Foina hat keinen Respekt vor Profis und macht auch vor einem Dauertestwagen des ADAC nicht halt. Die Tester des Automobilclubs entdeckten bei einer Routinekontrolle an ihrem Opel Ampera zerbissene Hochvoltkabel vom Inverter zum Elektromotor. Der Austausch der beiden angeknabberten orangefarbenen Kabelstränge kostete nach Angaben des ADAC etwa 2.500 Euro. Nicht nur die Ersatzteilkosten von knapp 1.000 Euro eröffneten eine völlig neue Dimension von Marderschäden.

Laut Dipl.-Ing. Bernhard Tschenscher vom Technikzentrum des ADAC war auch die Reparatur sehr zeitaufwendig, da die Opel-Werkstatt den Elektromotor dazu ausbauen und teilweise zerlegen musste. 2014 war bei circa 15.000 Pannenhilfseinsätzen der ADAC-Straßenwachtfahrer ein Marderschaden die Ursache. Die Gesamtschadensumme in Deutschland ist nicht sicher belegbar, denn eine entsprechende Statistik existiert nicht.

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