Servicegeschäft: Mit Konzept mehr Arbeit

Die Zentralen der Werkstattkonzepte bieten ihren Partnern Instrumente an, die die Auslastung der Mechaniker steigern und den Betrieben neue Kunden zuführen. Kosten dürfen diese Leistungen allerdings nichts – meinen viele Werkstattpartner.

| Autor: Norbert Rubbel

Um ihre Werkstätten besser auslasten zu können, haben sich bereits rund 40 Prozent der freien Servicebetriebe einem Werkstattkonzept angeschlossen.
Um ihre Werkstätten besser auslasten zu können, haben sich bereits rund 40 Prozent der freien Servicebetriebe einem Werkstattkonzept angeschlossen. (Bild: Rubbel)

Knapp 40 Prozent aller markenunabhängigen Werkstätten haben sich einem Werkstattkonzept des freien Servicemarkts wie Bosch-Car-Service, Automeister, AD Auto Dienst oder Autofit angeschlossen. Sie taten dies, um ihren „Mehrmarkenservice zu sichern“ (73 Prozent), „den Zugang zu den technischen Informationen der Fahrzeughersteller zu bekommen“ (68 Prozent), „das optische Erscheinungsbild ihrer Werkstatt aufzuwerten“ (57 Prozent) und weil sie „Unterstützung bei der Digitalisierung brauchen“ (35 Prozent). Dies sind Ergebnisse der Branchenindexbefragung der Redaktion.

Interessant ist zudem, dass 43 Prozent der Befragten nach dem Beitritt zu einem Werkstattkonzept ihre Auslastung erhöhen und 38 Prozent ihren Stammkundenanteil steigern konnten. „Es wird immer schwieriger, Neukunden vor allem in der jungen Generation anzusprechen. Hinzu kommt der Einfluss der Digitalisierung, der sowohl bei den Autos als auch bei der täglichen Arbeit zu spüren ist“, erklärt Holger Gentz seinen Anschluss an das Werkstattkonzept „Castrol Auto Service.“

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