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Servicemarketing: Umsatz-Assistenten

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Immer mehr Neuwagen haben eine breite Palette an Fahrerassistenzsystemen oder ein Automatikgetriebe an Bord: Diese steigenden Ausstattungsquoten haben auch Auswirkungen auf den Serviceumsatz in den Kfz-Werkstätten.

Der Bestand an Fahrzeugen mit Automatikgetriebe wächst schnell – und damit das Umsatzpotenzial mit dem Getriebeölwechsel.
Der Bestand an Fahrzeugen mit Automatikgetriebe wächst schnell – und damit das Umsatzpotenzial mit dem Getriebeölwechsel.
(Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Viele Kfz-Betriebe und vor allem die Karosserie- und Lackspezialisten befürchten, dass es bei einer immer besseren Absicherung der Autos durch Fahrerassistenzsysteme zukünftig weniger Unfälle geben wird – und es dadurch weniger zu tun gibt für sie. Ein steigender Ausstattungsumfang im Auto wirkt sich hier also umsatzmindernd aus – zumindest theoretisch. Aber auch das Gegenteil ist möglich: Eine wachsende Ausstattungsquote in Neuwagen kann zu mehr Arbeit für die Kfz-Betriebe führen, weil dadurch neuartige Serviceangebote möglich werden oder die Zahl der Aufträge rasant steigt.

Als Datenbasis für die Ausstattungsquote in Neuwagen bietet sich der DAT-Report an, der in diesem Beitrag als Quelle dienen soll. Zuerst zu den positiven Beispielen wie dem Automatikgetriebe: Im Jahr 2019 waren knapp 49 Prozent der Neuwagen mit einer Automatik ausgestattet. Das ist im kurzen Fünfjahres-Rückblick eine enorme Steigerung, denn 2014 waren es nur
17 Prozent.