Servicemarkt: Digital in die Zukunft

Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Digitalisierung im Kfz-Gewerbe bedeutet nicht nur, dass ein Betrieb seine Produkte und Dienstleistungen online anbietet. Dabei geht es auch um Themen wie Telematik und Autohausprozesse.

(Foto: Wenz)

Braucht das Kfz-Gewerbe das Internet? Immerhin handelt es sich doch um einen Vertriebskanal, der dem Betrieb eigentlich nur Schaden zufügt. Denn egal, welches Werkstattportal oder welche Ersatzteilbörse man im Internet betrachtet – eine Aussage ist allen Onlineanbietern gemeinsam: „Wir sorgen für Transparenz im Aftersales.“ Und Transparenz bedeutet immer Preisvergleich – diese Auffassung vertrat Konrad Wenz, stellv. Chefredakteur »kfz-betrieb«, während der Autoservicetage am 2. Dezember im Vogel Convention Center in Würzburg. »kfz-betrieb« führte das Branchenevent gemeinsam mit den Sponsoren Automechanika, Dekra und Petronas in diesem Jahr zum zweiten Mal durch.

Der Redakteur erklärte den Teilnehmern, dass das Servicegeschäft im Jahr 2014 deutliche Dellen bekommen habe. So sind die von Autofahrern vergebenen Reparatur- und Wartungsverträge an das Kfz-Gewerbe im Jahr 2014 um über neun Prozent gesunken. Die größten Einbußen mussten die markengebundenen Autohäuser hinnehmen (–13 %). Demgegenüber seien allerdings die Umsätze im Servicegeschäft lediglich um 3,2 Prozent gesunken. Das heißt: Das Kfz-Gewerbe versucht, das reduzierte Auftragsvolumen durch Preiserhöhungen zu kompensieren.