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Servicemarkt: Kundenloyalität stärken

| Autor / Redakteur: Norbert Rubbel / Norbert Rubbel

Die Erträge im Werkstatt- und Teilegeschäft geraten unter Druck. Zudem schwindet die Treue der Autofahrer. Wer aber die Bedürfnisse der unterschiedlichen Konsumenten kennt, kann sie stärker an sein Unternehmen binden.

Wer die Bedürfnisse seiner Kunden kennt, kann ihnen individuelle Serviceangebote machen. Die Kunden honorieren dies mit ihrer Loyalität.
Wer die Bedürfnisse seiner Kunden kennt, kann ihnen individuelle Serviceangebote machen. Die Kunden honorieren dies mit ihrer Loyalität.
(Bild: Promotor)

Obwohl die Kosten für Inspektionen und Reparaturen im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent gestiegen sind, bleibt die Ausgabenbereitschaft der Autofahrer stabil. Zwei Drittel der von der BBE Automotive befragten Fahrzeughalter wollen in diesem Jahr genauso viel Geld für ihr „liebstes Kind“ (Wartungen, Instandsetzungen, Zubehör, Versicherungen) ausgeben wie 2017. Jeder Fünfte plant sogar höhere Ausgaben rund ums Auto.

Zudem sind auch die Rahmendaten für ein ertragreiches Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft positiv: Der Pkw-Bestand stieg in den letzten neun Jahren um rund 13 Prozent auf etwa 47 Millionen Fahrzeuge. Das durchschnittliche Alter der Pkws liegt bei 9,4 Jahren (2010: 8,3 Jahre). Drei Viertel der Bestandsfahrzeuge sind mittlerweile fünf Jahre alt und älter. „Die Lebens- und Nutzungsdauer von Fahrzeugen wird sich auch in den nächsten Jahren erhöhen“, sagte Eckhard Brandenburg von der BBE anlässlich des 19. BBE-Aftersales-Forums Ende Juni in Köln. Vor diesem Hintergrund ließen sich nach Aussagen des Marktanalysten für die Kfz-Betriebe mehr Wartungs- und Reparaturaufträge generieren.