Servicestrategien: Die Erfolgsrezepte

Autor / Redakteur: Jakob Schreiner / Jakob Schreiner

Das Best-of der vergangenen zehn Jahre verrät, was einen echten Gewinnerbetrieb des Deutschen Werkstattpreises ausmacht und ist Inspirationsquelle für all diejenigen Kfz-Werkstätten, denen ein gutes Servicegeschäft zu wenig ist.

(Bild: »kfz-betrieb«)

Wenn sich die Jury des Deutschen Werkstattpreises einen Gewinner und eine ideale freie Werkstatt backen könnte, würde das Rezept dafür wie folgt aussehen: Die Grundzutaten sind schnell zusammengefügt. Dazu gehören qualitativ hochwertige und korrekt ausgeführte Service- und Reparaturarbeiten und ein attraktives Erscheinungsbild des Betriebs – sowohl im Kundenwartebereich als auch in der Werkstatt, in der eine gewisse Ordnung und Sauberkeit herrschen. Schließlich geht es ja im Kern der Sache darum. Zum Standard einer Kfz-Werkstatt sollte auch eine moderne und aktuelle Website gehören, die das Unternehmen und das angebotene Leistungsspektrum samt Mitarbeitern vorstellt. Idealerweise sind die darauf zu sehenden Fotos selbst gemacht und zeigen die tatsächliche Werkstatt und Menschen, die dort auch arbeiten.

Dabei hegt und pflegt der Musterbetrieb seine Mitarbeiter ebenso wie seine Kunden und legt Wert auf deren Meinung. Die Mitarbeiter sind in Sachen Know-how dank regelmäßiger Fort- und Weiterbildungen auf der Höhe der Zeit. Eine heutzutage unabdingbare Zusatzqualifikation: der Hochvoltschein der Stufe 2, den mindestens ein Mechaniker besitzen sollte. Der Betrieb sollte auch eine gewisse Aufgeschlossenheit gegenüber der E-Mobilität an den Tag legen – schließlich wird sie kommen. Um den Nachwuchs von Fachkräften kümmert sich das Unternehmen mit entsprechenden Ausbildungen idealerweise selbst.