Serviceverträge: Ein Drittel der Mazda-Partner hat unterschrieben

Leverkusener Importeur ist mit der Resonanz zufrieden

| Autor: Julia Mauritz

Die neuen Mazda-Serviceverträge treten am 1. Januar 2019 in Kraft.
Die neuen Mazda-Serviceverträge treten am 1. Januar 2019 in Kraft. (Bild: Mazda)

Rund drei Monate nach dem Versand der neuen Servicepartner-Verträge, die zum 1. Januar 2019 in Kraft treten, zieht Mazda eine positive Bilanz: „Bereits mehr als 30 Prozent der Servicepartner haben den neuen Vertrag unterzeichnet“, freut sich Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan. Das beweise, dass die Servicepartner die weitere Zusammenarbeit mit dem Importeur nicht in Frage stellten, sondern sich auf die Umsetzung der künftigen Standards im Sinne der Kundenerwartungen fokussierten und bereits enorm investierten.

„Wir unterstützen die Servicepartner vor Ort individuell mit vier Key-Account-Managern, um die neuen Standards, insbesondere die Direktannahme, situationsbezogen umzusetzen“, schildert Bernhard Kaplan das weitere Vorgehen. Für etwaige bauliche Veränderungen stehe man ihnen mit einer Bauberatung zur Seite. Da die Verträge bereits 13 Monate vor dem Inkrafttreten verschickt worden seien, hätten die Servicepartner ausreichend Zeit, um sich auf die neuen Anforderungen vorzubereiten.

Wie viele der rund 700 gekündigten Mazda-Servicepartner – darunter 240 reine Servicebetriebe – einen neuen Vertrag erhalten haben, darüber wollte sich Bernhard Kaplan im Gespräch mit »kfz-betrieb« am Rande des Genfer Automobilsalons nicht näher äußern. In der Vergangenheit hatte der Leverkusener Importeur mehrfach darauf hingewiesen, dass er das Vertriebs- und Servicegeschäft am liebsten in einer Hand sieht.

Im Fokus der neuen Verträge, die Mazda Deutschland in enger Abstimmung mit dem Händlerverband und Händlervertretern erarbeitet hatte, stehen ein kundenorientierter Direktannahmeprozess mit teilweise baulichen Veränderungen, die Umsetzung der neuen Außen- und Innensignalisation von Mazda sowie die Ausstattung der Kundenwartezone. Dazu kommen neue Richtlinien für Personal und Training. Auch das Margensystem ist neu.

Genfer Autosalon 2018: Futuristische Studien

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