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Sehr geehrter Leser,

wer von Ihnen Comics oder Zeichentrickfilme mag und auf zugegeben nicht immer „piekfeinen“ Humor steht, dürfte Walter Moers und seine Figur „Das kleine Arschloch“ kennen. Eben dieses kleine A… tituliert seinen Großvater ziemlich despektierlich als „alten Sack“. Auch ich komme mir inzwischen immer öfter als ein solcher vor – ausgerechnet in einem meiner Lieblingsbetätigungsfelder, der Oldtimerei.

Im Juni berichtete ich über eine bevorstehende Veranstaltung namens „Youngtimer Expo“ in Erfurt: Eine Messe ausschließlich für (Alltags-) Youngtimer und junge Exoten, so das Konzept der Macher. Und auch die Mutter aller Oldtimermessen, die Techno Classica, wirbt für das kommende Jahr, dass 30 Prozent der zum Kauf angebotenen Automobile erschwingliche „Plug and play“-Youngtimer seien. Schon seit letztem Jahr wirbt der Retro-Classics-Veranstalter mit den „Neo Classics“, seit diesem Jahr mit „Neo Classics®“, sprich als eingetragene Marke.

Eine Automesse offenbar, bei der es ausschließlich um „alte Gebrauchte“ geht. Eine Messe mit ganz vielen Youngtimern, an denen man nichts machen muss, einfach „einstecken“ und „spielen“. Und eine Messe, die als Plattform für junge („neo“) Fahrzeuge verstanden werden möchte – sie meint damit „Sammler- und Manufakturfahrzeuge, Einzelstücke und Automobile bis 20 Jahre“. „Oldtimer“, an denen man nicht mehr zu schrauben braucht, Fahrzeuge, die schon mit weniger als 20 Jahren „begehrte“ Klassiker sind. „Verkehrte Welt“ könnte man meinen. Oder aber man sagt „Egal, Hauptsache (junge) Menschen interessieren sich für Automobile und ihre Geschichte“. Irgendwie stimmt doch beides.

Ich erinnere mich noch an die Diskussion aus den Jahren 2002/2003, als es hieß, „Oh mein Gott, demnächst bekommt der Golf 2 das H-Kennzeichen“. Aufschreie gingen durchs Klassiker-Land. Und heute? Ist Volkswagen bei der Golf Generation Nummer sieben angelangt. „Ist doch nett“, sage ich mir, wenn ich einen halbwegs gepflegten Zweier auf der Straße sehe. Oder wie sehen Sie die Sache mit dem alten Blech?


Steffen Dominsky, Redakteur »kfz-betrieb«
Übrigens:
Ihr »kfz-betrieb«-Team aktualisiert regelmäßig den Themenkanal „Classics Business“ auf kfz-betrieb.de. Es lohnt sich also, immer wieder einen Blick auf unseren Internet-Auftritt zu werfen.

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