Shell verkauft künftig auch Strom für E-Autos

Mineralölkonzern sichert sich einen der größten Ladenetzanbieter in Europa

| Autor: Edgar Schmidt

(Bild: Shell / Shell / Daniel / CC BY 2.0 / CC BY 2.0)

Anstatt eigene Ladesäulen aufzustellen und zu betreiben, hat sich Shell bei einem der großen Anbieter von Ladedienstleistungen eingekauft. Laut Unternehmensangaben sieht der Kaufvertrag vor, dass sich Newmotion weiterhin auf seine Kernaufgabe konzentrieren soll: die Bereitstellung von Ladekonzepten für Privathaushalte, Unternehmen und auf öffentlichen Parkplätzen in ganz Europa. Die Übernahme soll es dem Dienstleister insbesondere ermöglichen, mehr öffentliche Parkplätze an das Ladenetz anzuschließen.

Syste Zuidema, CEO von Newmotion, ist sich sicher: „Mit Shell haben wir einen starken Investor gefunden, der unsere Mission vollkommen unterstützt. Dadurch sind wir in der Lage, in Europa weiter zu expandieren – und das zu einer Zeit, in der der Umstieg auf Elektromobilität an Fahrt zunimmt.“ Er freut sich, dass mit Shell einer der weltweit größten Energieversorger den Umstieg auf eine sauberere Form der Mobilität unterstützt.

Zugang zu 50.000 Ladepunkten

Newmotion betreibt derzeit nach eigenen Angaben mehr als 30.000 private Ladestationen in den Niederlanden sowie in Deutschland, Frankreich und im Vereinigten Königreich. Außerdem bietet das in den Niederlanden ansässige Unternehmen den Inhabern von mehr als 100.000 registrierten Ladekarten Zugang zu einem Netzwerk aus über 50.000 öffentlichen Ladepunkten in 25 Ländern in ganz Europa.

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