Sicheres Fahren im Karnevalszug

Gutachten für Themenwägen

| Autor: Holger Schweitzer

Auch Karnevalswagen müssen begutachtet werden, bevor sie an Umzügen teilnehmen dürfen.
Auch Karnevalswagen müssen begutachtet werden, bevor sie an Umzügen teilnehmen dürfen. (Bild: TÜV Rheinland)

Da Karnevalsfahrzeuge meist stark verändert werden und häufig nicht mehr für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind, gelten für den Karneval und Volksfeste Ausnahmeregelungen. Dies gilt auch für die normalerweise verbotene Beförderung von Personen auf Anhängern.

Die TÜV-Rheinland-Experten prüfen deshalb beispielsweise die Schutzvorkehrungen, die verhindern sollen, dass jemand unter die Fahrzeuge gerät oder eingequetscht wird. Um das Risiko zu minimieren, dass ein Wagen kippt, darf etwa der Lenkeinschlag nicht mehr als 60 Grad betragen. Zudem werden Bremsen und Beleuchtung kontrolliert. Außerdem sollten die Aufstiege zu den Wagen nach hinten ausgerichtet sein und müssen mit Geländern gesichert sein.

Fahrgäste sicher unterbringen

Auch bei den Auf- und Einbauten müsse man besondere Sorgfalt walten lassen, so die Prüforganisation. Tische und Bänke müssen fest mit dem Wagen verbunden sein; Brüstungen müssen mindestens einen Meter hoch angebracht sein. Außerdem müssen rutschfeste Stehflächen und Haltevorrichtungen vorhanden sein. Der TÜV-Gutachter legt ebenfalls fest, wie viele Personen auf einem Wagen befördert werden dürfen.

Die Anforderungen gelten für Traktoren gleichermaßen wie für Kutschen. Diese brauchen zudem einen FM-Wagenpass. Für die speziell geschulten Pferde bedeuten die Umzüge enormen Stress. Daher sei es wichtig, die Tiere nicht zusätzlich zu reizen, so der TÜV-Rheinland.

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