Jeep-Rückruf Signalverlust an der Kurbelwelle

Von Niko Ganzer

Bei rund 6.700 in Deutschland registrierten Jeep Grand Cherokee könnte das Dreiliter-Dieselaggregat plötzlich absterben. Ursache ist ein Problem mit dem Kurbelwellenpositionssensor, von dem auch der Pick-up Ram betroffen sein könnte.

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Jeep Grand Cherokee
Jeep Grand Cherokee
(Bild: Rehberg / »kfz-betrieb«)

Weil der Dreiliter-Diesel unerwartet absterben könnte, ruft die FCA Germany AG seit einigen Wochen 6.680 Einheiten des Jeep Grand Cherokee (WK) zurück. Weltweit geht es um über 59.000 Exemplare aus dem Bauzeitraum 14. Mai 2014 bis 26. April 2018, wie ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage sagte.

Auslöser des Rückrufs ist ein möglicher Verlust des Signals, welches das magnetische Material an der Kurbelwelle dem Kurbelwellenpositionssensor übermittelt. In einem solchen Fall lassen sich laut dem Sprecher Einspritzung und Nockenwellensteuerung nicht mehr synchronisieren. Nach einem Abwürgen lasse sich der Motor auch nicht mehr neu starten.

„Es wird ein Software-Update geben, wonach automatisch der Nockenwellensensor einspringt, sobald der Kurbelwellensensor kurzzeitig ausfallen sollte", kündigte der Sprecher an. Dadurch werde der Datenstrom aufrechterhalten und der Motor laufe problemlos weiter.

Die einstündige Maßnahme firmiert unter dem internen Code „W58“. Dieses Kürzel findet laut Kraftfahrt-Bundesamt auch bei einer nicht genannten Stückzahl des Pick-ups Ram 1500 der Modelljahre 2014 bis 2018 Verwendung.

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