Sinkende Nachfrage in wichtigen Märkten drückt Autoproduktion

Autor / Redakteur: sp-x / Laura Jaworek

Die weltweite Autoproduktion ist seit dem letzten Einbruch im Jahr 2009 stetig gewachsen. Doch im vergangenen Jahr hat sich die Entwicklung gedreht.

2018: Nach fast zehn Jahren geht die weltweite Automobilproduktion zurück.
2018: Nach fast zehn Jahren geht die weltweite Automobilproduktion zurück.
(Bild: Opel)

Die weltweite Autoproduktion hat 2018 einen Dämpfer erhalten. Erstmals seit 2009 ist die Zahl der gebauten Pkw und leichten Nutzfahrzeuge gesunken, berichtet das Beratungsunternehmen Inovev: Die Weltjahresproduktion fiel um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 96 Millionen Einheiten. Das Ergebnis liegt dennoch deutlich über dem Niveau von 2016, als 95 Millionen Fahrzeuge von den Bändern liefen.

Grund für den Produktionsrückgang ist vor allem der schwache Markt in China. Auch in Deutschland, den USA, der Türkei, Kanada und im Vereinigten Königreich wurden 2018 weniger Pkw und Nutzfahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Größter Autohersteller war erneut China mit einem Anteil von 29 Prozent an der Weltproduktion. Es folgten die USA (12 %) und Japan (10 %). Deutschland landete mit einem Anteil von 6 Prozent knapp vor Indien (5,5 %) auf Rang vier.

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