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Sixt macht hohen Verlust

| Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Trotz starker Einsparungen hat der Autovermieter im zweiten Quartal einen Verlust im dreistelligen Millionenbereich gemacht. Doch Sixt hat bereits Wachstumspläne für die Zeit nach der Corona-Pandemie.

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Ein Grund für das schlechte Abschneiden im zweiten Quartal sei das weiter „erheblich reduzierte“ Geschäft an Flughäfen gewesen.
Ein Grund für das schlechte Abschneiden im zweiten Quartal sei das weiter „erheblich reduzierte“ Geschäft an Flughäfen gewesen.

Der Autovermieter Sixt hat im zweiten Quartal zwei Drittel weniger Umsatz erwirtschaftet und einen Verlust von 118 Millionen Euro vor Steuern gemacht. Das wichtige Geschäft an den Flughäfen sei auch weiterhin „erheblich reduziert“, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Pullach bei München mit. Seine Jahresprognose hatte Sixt bereits Anfang August zurückgezogen, eine neue gibt es nicht.

Vorstandsmitglied Alexander Sixt sagte, durch die Verkleinerung der Fahrzeugflotte und Einsparungen bei Sach- und Personalkosten habe das Unternehmen seine Kostenbasis im zweiten Quartal um ein Drittel verringert.

Sixt übernimmt Stationen von US-Konkurrenz

Auf der anderen Seite übernahm Sixt im Juli in den USA von dem insolventen Autovermieter „Advantage Rent a Car“ zehn Flughafenstandorte mit einem Marktvolumen von 3,4 Milliarden Dollar.

Um nach der Corona-Krise wieder zu wachsen, liege der Fokus auf der Internationalisierung und Digitalisierung des Geschäfts. Ein wesentlicher Faktor dabei bleibe, wann der für Geschäftsreisende und Touristen wichtige Flugverkehr wieder anziehe, sagte Vorstandschef Erich Sixt.

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