Skoda-Absatz erhält im April deutlichen Dämpfer

Auslieferungen sinken im April um 10,5 Prozent

| Autor: Andreas Grimm

(Foto: Skoda)

In der Absatzentwicklung geht es der Konzerntochter Skoda wie dem gesamten Autobauer Volkswagen: wegen eines miesen China-Geschäfts entwickeln sich die Zahl der Auslieferungen rückläufig. Im April kamen bei Skoda nach Angaben des Importeurs 95.900 Fahrzeuge zu den Kunden. Das sind 10,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Damit hält die rückläufige Absatztendenz der tschechischen Marke an. Bereits im ersten Quartal 2019 waren die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent zurückgegangen. Ursächlich waren bereits in diesem Zeitraum vor allem die um 19 Prozent rückläufigen Verkäufe in China.

Skoda-Vertriebsvorstand Alain Favey sieht jedoch angesichts der laufenden Produktoffensive aktuell positiv in die Absatzzukunft der Marke. „Mit dem erfolgreichen Marktstart unseres neuen Kompaktmodells Skoda Scala haben wir im April den ersten Meilenstein abgeschlossen“, sagte er laut einer Pressemitteilung. In absehbarer Zeit wird das Facelift des Skoda Superb folgen, den es dann auch als Plug-in-Hybrid geben wird.

Neben dem Gegenwind in China büßte Skoda im April in Westeuropa ebenfalls leicht an Verkäufen ein. Der Absatz sank hier um 0,8 Prozent – in Deutschland waren es 1,3 Prozent. Stärker hielten sich die Käufer in Osteuropa zurück (-4,2 %), während die Auslieferungen in Zentraleuropa (Tschechien, Ungarn, Polen) um 4,4 Prozent stiegen. Auch in Russland sind Neuwagen aus Tschechien weiter stark gefragt (+16,2 %).

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