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Skoda-Absatz im November unter Vorjahresniveau

Autor: Jakob Schreiner

Wie bereits im Oktober bleibt die Zahl der Skoda-Auslieferungen auch im November hinter denen des Vorjahresmonats zurück. Grund dafür ist vor allem das schwächelnde China-Geschäft. Die Talsohle scheint aber bereits durchschritten.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Monatelang waren die Skoda-Absatzzahlen im Höhenflug, nun musste die Marke zum zweiten Mal in Folge einen Rückgang vermelden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen die weltweiten Auslieferungen um 3,9 Prozent auf 110.100 Fahrzeuge zurück. Hauptgrund dafür war der schwächelnde Automarkt in China, dem wichtigsten Einzelmarkt der Marke. Fanden dort im November 2017 noch 37.000 Fahrzeuge ihren Weg zum Kunden, brach der Absatz nun um fast ein Viertel (-24,3 %) auf 28.000 Autos ein.

Im Gegensatz zur Konzernschwester Audi macht Skoda die WLTP-Umstellung aber nicht mehr allzu schwer zu schaffen. Zwar bleiben die Auslieferungen in Zentraleuropa mit 18.500 Einheiten (-3 %) leicht rückläufig, in Westeuropa konnte die Marke aber bereits wieder mit 43.3000 Fahrzeugen ein Plus von 7,9 Prozent verbuchen. Zu der positiven Entwicklung trug auch der deutsche Markt bei, auf dem Skoda 17.300 Fahrzeuge auslieferte (November 2017: 16.100 Fahrzeuge; +7,1 %). Im Oktober hatte die Volkswagen-Tochter noch für beide Regionen Absatzrückgange ausgewiesen.

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Auf dem osteuropäischen Markt war es dagegen auch schon im Oktober gut gelaufen, diese Entwicklung setzte sich nun fort: 4.400 ausgelieferte Einheiten entsprachen einem Plus von 15,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch in Russland konnte Skoda einen satten Anstieg verbuchen. 8.200 Fahrzeuge waren 42,9 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Trotz der Schwierigkeiten zum Jahresende verläuft das Gesamtjahr für die Marke positiv. In den ersten elf Monaten wurden 1.148.600 Fahrzeuge ausgeliefert – 5,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Redakteur Ressort Service & Technik