Skoda-Absatz wächst im April erneut stark

Auslieferungsplus von 10 Prozent

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(Foto: Skoda)

Skoda bleibt weltweit auf Rekordjagd und meldet immer neue Absatzhöchststände. So schaffte es der tschechische Autobauer, im April erstmals die Hürde von 100.000 Auslieferungen zu überspringen. Laut einer Mitteilung des Importeurs Skoda Auto Deutschland erreichten im vergangenen Monat 107.100 Skoda-Fahrzeuge weltweit ihren Käufer. Das waren 10,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Ein Treiber der Entwicklung war einmal mehr die SUV-Nachfrage, die Skoda inzwischen mit zwei Modellen bedient. So kletterte der Absatz des großen SUV Kodiaq auf 13.000 Einheiten – ein Plus von 164 Prozent im Vergleich zum April 2017. Damals war das Modell allerdings auch erst kurz zuvor eingeführt worden. Dazu kamen nun weitere 10.000 Einheiten des Karoq. Dieses Modell ist erst seit November 2017 verfügbar. „Mit unserer aktuellen Modellpalette sind wir bestens aufgestellt“, bilanziert denn auch Skoda-Vertriebsvorstand Alain Favey.

In China hat Skoda zudem nun einen Low-Budget-SUV vorgestellt, den Kamiq, der die Nachfrage in dem für Skoda wichtigsten Markt zusätzlich bedienen soll. Weitere Zuwächse versprechen sich die Tschechen zudem von einem neuen City-SUV. Neben den SUV-Modellen verkauft sich auch das Flaggschiff Superb weiterhin sehr gut, während die bereits schon länger verfügbaren Modelle Octavia, Fabia und Rapid an Zuspruch verloren.

Ein weiterer wesentlicher Grund für den Absatzaufschwung von Skoda ist die Entwicklung in China. Dort stiegen die Auslieferungen im April um 34 Prozent auf rund 28.000 Einheiten. Ebenfalls zweistellig legte Skoda in Osteuropa (+21,2 %) auf 4.100 Fahrzeuge sowie in Russland (+17,8 %) auf 6.300 Einheiten zu.

Doch auch in Westeuropa sind die Skoda-Modelle weiterhin sehr gefragt. Die Auslieferungen stiegen dort um 5,1 Prozent auf 43.200 Einheiten. Schwieriger gestaltete sich das Geschäft im April ausgerechnet im Heimatmarkt Zentraleuropa zwischen Ostsee und Adria. Dort sanken die Auslieferungen um 3,5 Prozent auf 18.000 Einheiten, in Tschechien selbst ging der Absatz um 2 Prozent zurück.

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