Skoda-Absatz wächst im Februar zweistellig

Zahl der Auslieferungen legt ein Siebtel zu

| Autor: Andreas Grimm

(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Scheinbar nichts kann derzeit den Absatzerfolg von Skoda stoppen. Im Februar kletterte die Zahl der Auslieferungen erneut deutlich. Im zweiten Monat des Jahres nahmen 92.800 Kunden ein neues Fahrzeug aus Tschechien in Empfang. Das waren 14,3 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Jahres 2017. Damit gewinnt die Entwicklung sogar noch an Dynamik – im Januar war der Absatz mit 10,6 Prozent „nur“ knapp zweistellig gewachsen.

„Die Nachfrage nach dem Karoq und dem Kodiaq steigt weiter, damit ist unsere junge SUV-Palette eine tragende Säule unseres Erfolges“, analysierte Alain Favey, Vorstand für Vertrieb und Marketing des Herstellers, die Entwicklung. Aber auch eingeführte Modelle wie der Octavia legten im Februar zu. Positiv ist zudem, dass das Wachstum weiterhin in allen Weltregionen stattfindet.

In Westeuropa erzielte Skoda im Februar mit 38.300 Auslieferungen ein Plus von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Allein im stärksten europäischen Einzelmarkt Deutschland stiegen die Auslieferungen auf 14.800 Fahrzeuge. Auch in der angestammten Vertriebsregion Zentraleuropa konnte Skoda weiter zulegen, allerdings mit einer geringeren Wachstumsrate. 18.400 Fahrzeugen Auslieferungen bedeuten ein Plus von 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

In Osteuropa ohne Russland wuchs der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,8 Prozent auf 3.100 Fahrzeuge. In Russland profitierte das Fabrikat von der sich weiter erholenden Autokonjunktur. Dort stiegen die Auslieferungen an Kunden um 38,6 Prozent auf 5.900 Fahrzeuge.

In China – dem weltweit größten Einzelmarkt von Skoda – erreichte die tschechische Marke mit 19.600 Fahrzeugen einen Zuwachs von 30,6 Prozent (Februar 2017:15.000 Fahrzeuge).

Mit dem aktuellen Auftritt auf dem Genfer Salon arbeitet der Hersteller am Nachfrageschub von morgen. So erlebte der überarbeitete Skoda Fabia seine Weltpremiere. Zudem bedient Skoda das Interesse an höherpreisigen Modellen mit dem Kodiaq Laurin & Klement als neuer Top-Variante der SUV-Baureihe.

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