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Skoda-Absatz wächst im Juli erneut stark

Autor: Andreas Grimm

Die Volkswagen-Konzernmarke Skoda scheint derzeit kaum zu stoppen. Weltweit steigerte das Fabrikat die Auslieferungen im Juli mehr als deutlich. Vor allem die SUV-Modelle tragen zum Aufschwung bei, die vor einem Jahr noch nicht verfügbar waren.

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(Bild: Skoda)

Die weltweiten Auslieferungen von Skoda bleiben auf der Überholspur. Im Juli haben die Tschechen, gestützt auf die SUV-Säule und der Verfügbarkeit aller dazugehörigen Modelle, die Auslieferungen um 14,6 Prozent gesteigert. Die Aufwärtsentwicklung wird dabei wieder von allen Vertriebsregionen unterstützt.

Im Juli lieferte Skoda weltweit 99.700 Fahrzeuge aus. „Nach dem Rekordergebnis im ersten Halbjahr setzt Skoda den Wachstumskurs auch im Juli erfolgreich fort“, kommentierte Vertriebsvorstand Alain Favey die Zahlen. Neben den stark gefragten SUV-Modellen erwartet er sich vom Facelift des Kleinwagens Fabia für die nähere Zukunft weitere Absatzimpulse.

Die Zuwächse stammen in erster Linie aus dem SUV-Segment. Sowohl der bereits seit gut einem Jahr erhältliche Kodiaq findet immer stärker Zuspruch bei den Käufern, als auch der erst Ende 2017 gestartete Karoq. Das extra für China entwickelte SUV Kamiq kommt ebenfalls bereits kurz nach dem Marktstart gut an. Doch auch die Dauerbrenner Octavia und Fabia legten zuletzt wieder zu.

Überproportional gewachsen ist dabei der westeuropäische Markt mit 40.600 Auslieferungen (+17,1 %). Neben der anhaltend guten konjunkturellen Nachfrage dürfte das Ergebnis allerdings auch durch Eigenzulassungen im Vorgriff auf die WLTP-Umstellung gepuscht worden sein. Zumindest in Deutschland stiegen die Skoda-Eigenzulassungen deutlich an (+37,6 %), während sie im Gesamtjahr rückläufig sind (-17,2 %).

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Im Heimatmarkt Zentraleuropa ging es eher verhalten aufwärts. 15.700 Neuzulassungen bedeuten ein Plus von 6,7 Prozent für die Tschechen. In Osteuropa ohne Russland baute Skoda dagegen seine Position aus. Das Plus von 27 Prozent bedeutet die Auslieferung von 4.100 Einheiten. Auch in Russland sorgt die anhaltende wirtschaftliche Erholung für einen steigenden Skoda-Absatz. Die Volkswagen-Konzerntochter verkaufte dort 6.600 Einheiten (+24,7 %).

Bleibt noch der weltgrößte Einzelmarkt von Skoda – China: Dort verzeichnete der Automobilhersteller ein Absatzplus um 13,9 Prozent auf 25.100 Fahrzeuge.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«