Skoda: Autohaus Liebe kauft sich bei Fahrzeughaus Beyerlein ein

Autor: Christoph Seyerlein

Das Autohaus Liebe wird mit Skoda künftig auch in Braunschweig und Salzgitter präsent sein. Möglich macht es eine Mehrheitsbeteiligung am Fahrzeughaus Beyerlein. Dessen bisherige Eigentümerfamilie Hamm wird die Zukunft des Unternehmens aber mitprägen.

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Das Autohaus Liebe wächst weiter.
Das Autohaus Liebe wächst weiter.
(Bild: Michel)

Das Autohaus Liebe wächst. Wie der Skoda-Partner am Mittwoch mitteilte, hat er die Mehrheitsanteile des Fahrzeughaus Beyerlein übernommen. Damit ist Liebe künftig auch in Braunschweig und Salzgitter präsent und betreibt künftig neun Standorte. In Kraft tritt die Abmachung offiziell ab Juni.

Bereits seit wenigen Wochen hat Beyerlein-Geschäftsführer Volker Hamm dem Autohaus Liebe aber die operative Leitung übertragen, wie Liebe-Chef Thomas Peckruhn »kfz-betrieb« verriet. So hat sich der neue Mehrheitseigner beispielsweise bereits daran gemacht, die Website den eigenen Standards anzupassen. Auch weitere Prozesse werden nach und nach vereinheitlicht. Peckruhn ist überzeugt, dass sich schnell Synergien ergeben werden. „Ich denke dabei etwa an Einkauf und Disposition. Das müssen wir nicht neu schaffen, sondern einfach nur vergrößern.“

Familie Hamm scheidet nicht komplett aus

Die Familie Hamm scheidet indes nicht komplett bei Beyerlein aus. Volker Hamms Sohn Lucas soll nach dem Abschluss seines Studiums als gleichberechtigter Geschäftsführer neben Christoph Peckruhn, dem Sohn von Thomas Peckruhn, agieren. Bis Lucas diese Rolle übernehmen kann, sollte allerdings kein Vakuum an der Unternehmensspitze entstehen. Mit dem Verkauf der Mehrheitsanteile hat Volker Hamm somit die Nachfolge seines Autohauses geregelt.

Für das Autohaus Liebe bedeutet der Einstieg beim Fahrzeughaus Beyerlein laut Thomas Peckruhn eine „wertvolle Ergänzung unseres Portfolios im Sinne unseres Anspruchs, uns in Zeiten großer Veränderungen als führender Mobilitätsanbieter zu profilieren“.

Liebe peilt 3.000 Neuwagen-Verkäufe an

Mit den Beyerlein-Standorten in Braunschweig und Salzgitter gewinnt das Autohaus Liebe Betriebe dazu, die im letzten Jahr einen Absatz von rund 800 Neuwagen erzielten. In der Vergangenheit war Beyerlein aber auch schon einmal für rund 1.000 Einheiten gut. Insgesamt peilt Peckruhn nun einen Neuwagenabsatz von etwa 3.000 Fahrzeugen im Jahr an. Die rund 60 Beschäftigten des Fahrzeughauses Beyerlein will er weiter beschäftigen.

Wie Thomas Peckruhn erklärte, habe das Autohaus Liebe für die Zukunft noch manchen weiteren Standort im Blick und stehe dazu mit Skoda im Austausch. Er bleibe aber bei seiner Einschätzung, dass Größe allein für eine erfolgreiche Zukunft nicht reiche, betonte Peckruhn. „Wichtiger ist aus meiner Sicht die Flexibilität.“

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 Christoph Seyerlein

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«