Skoda gibt Enyaq ab sofort zur Kundengewinnung frei

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Gestützt werden die Erwartungen von Skoda Auto Deutschland vom selbstbewussten Ausblick des neuen Skoda-Vorstandsvorsitzenden Thomas Schäfer. Der sieht mit dem Elektro-Zeitalter die „besten Jahre für Skoda noch bevorstehen“. In den 125 Jahren des Firmenbestehens sei Skoda immer wieder mit Ideen vorangegangen. Der Enyaq iV, wie er offiziell heißt, werde dieser Geschichte ein weiteres Kapitel hinzufügen und zugleich ein „wahrer Skoda“ bleiben: einfache Bedienbarkeit, ein ansprechendes Preis-Wert-Verhältnis, das großzügige Raumangebot und viele Simply-Clever-Lösungen nun auch speziell für E-Auto-Fahrer.

Verfügbar ist der Enyaq iV in drei Akku-Kapazitäten (50, 60 und 80 kWh), fünf Leistungsstufen von 109 bis 225 kW sowie Heck- oder Allradantrieb. Dass er als Mitglied der SUV-Familie auch ein Arbeitstier ist, zeigt die Anhängelast von maximal 1.400 Kilogramm. Dann wird die maximale Reichweite (510 km laut WLTP) allerdings wohl auch bei geschickt eingesetzter dreistufiger Rekuperation nicht erreicht werden. Damit es mit dem Nachladen klappt, bietet Skoda den „My Skoda“-Powerpass an, der den Zugang zu den meisten Ladestellen in Ländern der Europäischen Union ermöglichen soll. Der Kofferraum des Enyaq iV fasst zwischen 585 und 1.711 Liter Gepäck.

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Optisch zurückhaltender SUV

Mit einer Länge von 4,65 Metern ist der Enyaq etwas kürzer als der Octavia, in die Höhe reckt er sich 1,62 Meter. Die Dachlinie ist Coupé-artig nach hinten gezogen, der Radstand von 2,76 Metern im Verhältnis recht lang. Sprich: Die Designer nutzten die neuen Freiheiten, die der Elektroantrieb ihnen bietet. Die Bauhöhe weiter reduzieren geht wegen den Batterieelementen im Fahrzeugboden allerdings nicht, verdeutlichte Skoda-Chefdesigner Oliver Stefani.

Die Front fällt recht kurz und für ein SUV eher niedrig aus. Dass sie dennoch ins Auge fällt, liegt am „Kühlergrill“ – den es natürlich beim E-Motor so nicht mehr gibt. Dafür können die Kunden optional das so genannte „Crystal Face“ ordern. Das sind vertikal angebrachte und durch LEDs beleuchtete Rippen, die das vor einigen Jahren eingeführte „kristalline Design“ von Skoda weiterentwickeln.

Den SUV-Charakter unterstreichen vor allem die großen Räder des Enyaq. Trotzdem haben die Entwickler den Luftbeistandswert auf 0,27 drücken können. „Das ist für ein SUV in dieser Größe schon ein Wort“, hatte der Leiter der Exterieur-Entwicklung, Karl Neuhold, kurz vor der Enyaq-Vorstellung in anderem Zusammenhang gesagt. Und natürlich ist der Wert ein wichtiger Baustein, damit der Enyaq seine angekündigte Reichweite erzielt.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«