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Skoda legt weltweit immer weiter zu

| Autor: Andreas Grimm

Dank der neuen SUV-Modelle bleibt Skoda in der Erfolgsspur. Sie stellen ein Jahr nach dem Kodiaq-Marktstart bereits gut jeden sechsten Neuwagen des Fabrikats. Gleichzeitig kommen die tschechischen Produkte weltweit gut an.

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(Bild: Skoda)

Die Erfolgsgeschichte von Skoda setzt sich im Jahr 2018 deutschland- und weltweit unvermindert fort. Seit Jahren steigert der tschechische Hersteller seinen Absatz – in Deutschland seit der Gründung des Importeurs Skoda Auto Deutschland ununterbrochen – und auch der März wie das gesamte erste Quartal 2018 setzten erneut Bestmarken.

Weltweit vermeldet Skoda 120.200 Auslieferungen für den Monat März, ein Plus von 10,7 Prozent zum Vorjahresmonat, der seinerseits bereits einen Höchstwert geliefert hatte. Noch etwas besser ist die kumulierte Entwicklung seit Jahresstart: In den ersten drei Monaten legte Skoda weltweit um 11,7 Prozent auf 316.700 Auslieferungen zu. Diese Entwicklung erlebten gleichermaßen die deutschen Skoda-Partner, wo im ersten Quartal 51.000 Skoda-Neuwagen zugelassen wurden (+11,9 %).

In der bisherigen Absatzleistung von Skoda sieht Vertriebsvorstand Alain Favey „eine gute Basis für die weitere Entwicklung der Marke“. Positiv ist dabei, dass das Wachstum auf vielen Säulen ruht, sowohl hinsichtlich des Produktmixes (siehe Tabelle), als auch der Vertriebsregionen.

Ein Jahr nach der Produkteinführung des Kodiaq zeigt sich dabei die Bedeutung der SUV-Strategie. Der große Skoda-SUV sorgte im ersten Quartal für 38.100 Auslieferungen, im Vergleichszeitraum waren es erst 4.700 Einheiten. Dazu kommen aktuell 17.100 Karoq, dessen Verkauf erst im Herbst 2017 gestartet war. Damit sind die SUVs für 17,5 Prozent aller Verkäufe zuständig. Doch auch die bereits auf das Ende ihres Produktionszyklus zulaufenden Modelle Citigo und Octavia sowie Superb, Fabia und Rapid verkauften sich mehr oder weniger stabil.

Skoda Karoq: Starkes Verkaufsargument
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Einen starken Absatzschub erzielte Skoda im ersten Quartal auf seinem größten Einzelmarkt China. Dort legten die Auslieferungen auf 79.200 Einheiten zu (+18,6 %). Auch in Osteuropa (+15,4 %) oder auf dem russischen Markt (+33,1 %) konnte Skoda kräftig Kunden gewinnen. Etwas unterdurchschnittlich entwickelte sich das Geschäft in der Skoda-Heimatregion Zentraleuropa zwischen Ostsee und Adria (+7,5 %) sowie in Westeuropa (+6,3 %).

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«