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Skoda liftet die Rapid-Familie

| Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Mit dem Rapid ist Skoda relativ geräuschlos im Kompaktsegment vertreten. Auf dem Genfer Salon zeigen die Tschechen nun ein Facelift des Drei- und des Fünftürers. Die Neuerungen sind innen und außen sichtbar.

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Skoda zeigt die Rapid-Familie in Genf als Facelift.
Skoda zeigt die Rapid-Familie in Genf als Facelift.
(Bild: Skoda)

Skoda gibt an der Modellfront weiter Gas. Neben der Neueinführung des Kodiaq und des Octavia-Facelifts wird auch das Kompaktmodell Rapid überarbeitet. Der tschechische Vertreter in der Golfklasse erhält sichtbare Änderungen an Front- und Heckpartie. Dazu kommen zusätzliche Technikoptionen, darunter ein W-Lan-Hotspot, sowie neue Dreizylindermotoren. Premiere feiern Stufenhecklimousine und der „Spaceback“ genannte fünftürige Kombi auf dem Genfer Salon (9. bis 19. März).

An der Front des Rapid-Facelifts fallen die modifizierten Nebelscheinwerfer im neu gestalteten unteren Teil des Stoßfängers auf. Ein schmaler Chromstreifen (Serie ab Style) verbindet die Leuchten und lässt die Frontpartie breiter wirken. Schwarz eingefärbte Deckgläser der Rückleuchten in markentypischer C-Form sollen der Heckansicht des eher biederen Rapid eine sportlichere Optik verleihen. Dies soll zudem im Rapid Spaceback die verlängerte Heckscheibe unterstreichen.

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Auch die Lichttechnik hat Skoda überarbeitet. Den Hauptscheinwerfern hat Skoda in beiden Varianten Bi-Xenon-Leuchten verpasst. Das Tagfahrlicht arbeitet optional mit LED-Technik und befindet sich neu im Hauptscheinwerfer. Setzt der Fahrer den Blinker, wird die LED-Einheit zum LED-Blinker. Ein „Light Assistant“ (Lichtassistent) rundet das Programm ab. Er aktiviert das Tagfahrlicht mit Betätigung der Zündung.

Den Innenraum wertet Skoda mit einigen Dekoreinlagen auf. Umgestaltet wurden außerdem die Lufteinlässe und die Dekorleiste im Armaturenbrett (ab Ausstattungslinie Ambition), die Rundinstrumente und die Bedientafel der manuellen Klimaanlage und der Heizung. Vor allem aber spielt der Hersteller auch im Rapid die Connect-Karte. Die Passagiere sind auf Wunsch per WLAN-Zugang „always on“. Die Skoda-Connect-Dienste bestehen aus Infotainment Online und den Care-Connect-Diensten.

An Stelle der bisher angebotenen 1,2-Liter-Vierzylinderbenziner finden sich nun zwei Dreizylinder-Turbos mit 70 kW/95 PS und 81 kW/110 PS im Angebot. Unverändert im Programm bleiben der 1,4-Liter-Turbobenziner mit 92 kW/125 PS sowie die beiden Diesel mit 1,4 beziehungsweise 1,6 Litern Hubraum und 66 kW/90 PS beziehungsweise 85 kW/116 PS.

Preise für den gelifteten Rapid nennt Skoda noch nicht. Der Fünftürer kostet aktuell ab 15.590 Euro, der Viertürer ist 100 Euro teurer.

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