Skoda präsentiert neues CI-Konzept

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Grimm

In Genf zeigt die VW-Tochter statt wegweisender Fahrzeugkonzepte das Modell des neuen Händlerauftritts. Die Investitionen seien überschaubar, sagte Skoda-Deutschland-Chef Herrmann Schmitt.

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Steigende Erlöse im Werkstattgeschäft erwartet sich Skoda-Geschäftsführer Herrmann Schmidt für die deutschen Partner.
Steigende Erlöse im Werkstattgeschäft erwartet sich Skoda-Geschäftsführer Herrmann Schmidt für die deutschen Partner.
( Archiv: Vogel Business Media )

Skoda zeigt auf dem Genfer Automobilsalon ein Modell des künftigen Händlerauftritts. Das neue CI-Konzept wird modular aufgebaut sein und soll möglichst individuell umgesetzt werden können. „Wichtig ist, dass die Investitionen überschaubar sind, sowohl was das Gebäude angeht als auch im Hinblick auf die Anbauapplikationen“, sagte Skoda-Deutschland-Chef Herrmann Schmitt am Mittwoch in Genf im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE«. Auch die Unterhaltskosten sollen im Vergleich zum bisherigen Konzept deutlich sinken.

Der neue Händlerauftritt sei noch nicht endgültig verabschiedet, so Schmitt. Vor Anfang des nächsten Jahres soll nicht mit der konkreten Umsetzung begonnen werden. „In diesem Jahr werden wir allenfalls einen Pilotbetrieb umrüsten“, kündigte der Geschäftsführer an.

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Die Skoda-Händler haben im vergangenen Jahr eine durchschnittliche Rendite von 1,8 Prozent erzielt. „Das ist für ein vermeintliches Krisenjahr ausgezeichnet“, kommentierte Schmitt das Ergebnis. Für dieses Jahr strebt die tschechische VW-Tochter zwei Prozent Händlerrendite in Deutschland an.

Wachsender Fahrzeugbestand befeuert Service

Schmitt freut sich darüber, dass die Händler durch den in den letzten Jahren deutlich gewachsenen Fahrzeugbestand auch im Service mehr Geld verdienen. Allerdings sieht er Handlungsbedarf im Bereich der Servicekapazitäten. „Gerade bei unseren 570 Vertriebs- beziehungsweise Vollfunktionspartnern müssen wir die Kapazität steigern“, sagte Schmitt.

Die Absatzzahlen will Skoda Deutschland in diesem Jahr auf dem Niveau von 2010 halten. Die tschechische Marke hat jedoch bei verschiedenen Modellen mit Lieferkapazitäten zu kämpfen. Ein konkretes Absatzziel wollte Schmitt nicht nennen.

Neue Modelle wird es 2011 bei Skoda keine geben. „Wir werden aber viele Sondermodelle bringen“, kündigte der Geschäftsführer an. Als Beispiel nannte der den Skoda Fabia Monte Carlo oder die Family-Modelle. Für 2012 sei jedoch mit einem „Modellfeuerwerk“ zu rechnen.

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