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Skoda Scala startet im zweiten Quartal 2019

| Autor / Redakteur: ampnet/gr / Andreas Grimm

Die Tschechen modernisieren weiter fleißig ihre Modellpalette. Nun ist das in Deutschland wenig geliebte Kompaktklasse-Modell an der Reihe. Ob der Skoda Scala wie sein Vorgänger Rapid ein Preis-Leistungskönig wird, bleibt aber noch abzuwarten.

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Skoda bringt im ersten Halbjahr 2019 den Nachfolger des Kompaktmodells Rapid in den Verkauf.
Skoda bringt im ersten Halbjahr 2019 den Nachfolger des Kompaktmodells Rapid in den Verkauf.
(Bild: Skoda)

Skoda wird im zweiten Quartal 2019 den Kompaktwagen Scala auf den Markt bringen. Der Nachfolger des Rapid Spaceback orientiert sich an der Anfang Oktober in Paris vorgestellten Studie Vision RS und ist ein komplett neu entwickeltes Schrägheckmodell. Motorenseitig gibt es weniger Überraschungen, zum Einsatz kommen die 1,5-Liter-Benziner und 1,6-Liter-Selbstzündern, die schon mehr oder weniger lange in zahlreichen Fahrzeugen des Volkswagen-Konzerns ihren Dienst tun.

Insgesamt gibt es fünf verschiedene Triebwerke, darunter auch den Einliter-Dreizylinder sowie eine Erdgas-Variante. Letztere soll vor allem einen Beitrag leisten, um die CO2-Emissionen zu reduzieren. Elektrifizierte Versionen werde es zumindest zunächst aber nicht geben. Die verfügbaren Leistungen liegen zwischen 66 kW/90 PS und 110 kW/150 PS. Dazu kommen verschiedene Fahrwerke, damit der Käufer zwischen mehr Fahrkomfort oder Sportlichkeit wählen kann.

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Noch zeigt das Modell keine nackte Haut, sprich seine Außenhülle ist noch unter den typischen Erlkönig-Abklebungen verborgen. Dennoch lässt sich schon jetzt klar erkennen: Was die tschechischen Ingenieure auf Basis des modularen Querbaukastens der so genannten A0-Klasse (darauf basieren auch Polo, Ibiza und A1) auf die Räder gestellt haben, wirkt ziemlich erwachsen. Zu den Anschaffungskosten verrät Skoda noch nichts. Die Einstiegspreise werden aber mutmaßlich die des Rapid toppen – also mindestens 17.000 Euro.

Der Skoda Scala ist 4,36 Meter lang, knapp 1,80 Meter breit und 1,47 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,65 Meter. Die Kniefreiheit entspricht der des Octavia, die Kopffreiheit ist sogar größer und die Ellbogenfreiheit auf den Rücksitzen lediglich zweieinhalb Zentimeter geringer. Das Kofferraumvolumen liegt bei 467 Litern, das sich auf 1.410 Liter erweitern lässt.

Optional offeriert Skoda Voll-LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten sowie eine elektrische Heckklappe mit Tip-to-close-Funktion. Als erster Skoda bekommt der Scala dynamische Blinker hinten. Die schwenkbare Anhängerkupplung mit elektrischer Entriegelung kann über eine Taste im Kofferraum ausgeklappt werden. Auf Wunsch wird auch ein um 15 Millimeter tiefergelegtes Sportfahrwerk mit zwei Setups geliefert.

Das flexibel konfigurierbare optionale Virtual Cockpit ist mit einem 10,25 Zoll großen Display erhältlich – dem größten in der Kompaktklasse. Die Displays der Infotainmentsysteme messen in der Diagonale bis zu 9,2 Zoll. Der Scala wird serienmäßig mit eingebautem E-SIM für automatischen Online-Zugriff ausgestattet sein.

Zu den Fahrhilfen zählen der Side Assist für sich von hinten nähernde Fahrzeuge, die überholen wollen oder sich im toten Winkel befinden, der Spurwechsel- und Ausparkassistent sowie ein serienmäßiges Frontradarsystem inklusive City-Notbremsfunktion. Weitere Ausstattungsmerkmale sind unter anderem E-Call und bis zu neun Airbags.

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