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Skoda Schandert: Tausende wollen Neubau in Dessau sehen

| Autor: Andreas Grimm

Mit der Einweihung des Neubaus in Dessau hat Auto Schandert die Einführung der Skoda-CI abgeschlossen. Das 2.100 Quadratmeter große Haus unterstreicht den Wachstumskurs des familiengeführten Unternehmens.

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Die Autohausgruppe Schandert hat am 11. Juni ihr neues Skoda-Autohaus in Dessau eröffnet.
Die Autohausgruppe Schandert hat am 11. Juni ihr neues Skoda-Autohaus in Dessau eröffnet.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

In Dessau hat die Skoda-Schandert-Gruppe am Wochenende ihr neues Flaggschiff für das tschechische Fabrikat eröffnet. Nach Angaben von Geschäftsführer Jochen Schandert hatten sich tagsüber „mehrere tausend“ Besucher einen ersten Eindruck von dem Neubau mit 2.100 Quadratmetern Fläche, davon 600 Quadratmeter im Showroom, gemacht.

Für den Zuspruch hatte das Autohaus im Vorfeld einiges getan. Der drei Millionen Euro teure Bau liegt an einer Bundesstraße, bereits die neunmonatige Bauphase wurde von vielen Passanten verfolgt. Am Tag selbst sorgten Außenbestuhlung sowie die große aufblasbare Bärenfigur der Skoda-Roadshow für Zuspruch – und nicht zuletzt die Show der regional sehr bekannten „Geschwister Weisheit“. Die Artistengruppe hatte Drahtseile über das Autohaus gespannt, fuhr mit Motorrädern über den Neubau hinweg und vollführte weitere Kunststücke.

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Mit dem Dessauer Neubau vollendet Schandert die Neugestaltung seiner vier Betriebe in Wittenberg, Bitterfeld-Wolfen, Köthen und Dessau. Während die drei erstgenannten durch Umbauten an die geltende Seat-CI angepasst wurden, baute das Unternehmen in Dessau komplett neu. Der alte Betrieb, das 2007 übernommene frühere Autohaus Heise, war zu klein geworden. Dort verbleiben die K&L-Arbeiten, die Verkaufsräume werden künftig für das neu hinzugenommene Fabrikat Seat genutzt.

„Wir wollten uns mit dem Neubau für die Zukunft aufstellen und haben Vorbereitungen getroffen für die kommenden Anforderungen“, begründet Jochen Schandert die Investition. So ist der Neubau bereits auf die Elektromobilität eingestellt, ein eigener Raum für die Fahrzeugvermessung soll die exakte Kalibrierung der zunehmenden Zahl an Assistenzsystemen in den Autos nach Unfallschäden ermöglichen.

Zudem reagiere das Unternehmen auf den zunehmenden Konzentrationsprozess im Automobilhandel, erklärte Schandert mit Verweis auf die jüngst vorgestellte IFA-Studie, der zufolge im Jahr 2020 nur noch 4.500 selbstständige Autohaus-Unternehmen existieren. „Wir wollen dazugehören und haben uns eindeutig für den Wachstumskurs entschieden“, sagte Schandert am Eröffnungsabend vor Gästen – darunter zahlreiche Mitarbeiter, Geschäftspartner und Vertreter von Skoda Auto Deutschland.

Persönlicher Dank von Skoda-Chefin Imelda Labbé

Für den Importeur sprach Imelda Labbé, Sprecherin der Geschäftsführung, ihren Dank für die Investition in die Marke Skoda aus – in alle vier Häuser flossen zusammen vier Millionen Euro. „Eine Unternehmerfamilie, die ihr Team mitnimmt im Dienst am Kunden, hat mit der Investition ein Zeichen für die Zukunft mit Skoda gesetzt“, sagte Labbé.

Das Vertrauen in Skoda liegt in den Wurzeln des Unternehmens. Auto Schandert mit Sitz in Wittenberg gehörte im Jahr 1991 zu den ersten Skoda-Vertragspartnern in Deutschland. Seitdem hat sich der Händler einen Marktanteil von 14 Prozent in seinen Marktgebieten erobert. 2005 erfolgte die Übernahme der Filiale in Bitterfeld-Wolfen, 2007 kam Dessau dazu, in Köthen ist Schandert seit 2014 aktiv. Zuletzt verkaufte die Gruppe im Jahr 1.000 Neu- und 1.000 Gebrauchtwagen.

Auch der Service hat seinen Platz, sechs Hebebühnen sind im 600 Quadratmeter großen Werkstattbereich installiert. Neben dem hohen Neuwagen-Marktanteil hat das inhabergeführte Autohaus auch im Service laut Serviceberaterin Christina Schandert eine überdurchschnittlich hohe Kundenloyalität erreicht.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«