Skoda setzt im Januar Absatz-Rekordfahrt fort

Anstieg auf über 100.000 Einheiten

| Autor: Andreas Grimm

(Foto: Skoda)

Skoda bleibt im Jahr 2018 auf Wachstumskurs. Das tschechische Fabrikat lieferte im Januar erneut mehr Fahrzeuge aus als im Vorjahresmonat. Bereits in den Jahren zuvor hatte die Volkswagenkonzernmarke ihre Auslieferungen regelmäßig gesteigert. Im Januar 2018 verbuchte Skoda allerdings ein besonders starkes Absatzplus.

Laut einer Mitteilung des Importeurs stiegen die Auslieferungen zum Jahresstart auf 103.800 Einheiten. Das waren 10,7 Prozent mehr als im Januar des Vorjahres. In den beiden vorangegangenen Jahren hatte der Autobauer „nur“ einstellige Zuwachsraten vermeldet. Im Januar 2017 waren es 2,4 Prozent, zum Jahresstart 2016 waren es 5,2 Prozent. Da Skoda bereits in den vorangegangenen Jahren immer neue Rekordwerte vermeldete, markiert der aktuelle Januar-Absatz ebenfalls einen Höchststand.

„Mit unserer aktuellen Modellpalette sind wir bestens aufgestellt“, kommentierte Alain Favey, Skoda-Vorstand für Vertrieb und Marketing, die Zahlen. Damit spielt er vor allem auf die SUV-Modelle an, die den Absatz treiben. Vom Kodiaq lieferte Skoda 13.600 Einheiten aus, der Karoq fand 3.900 Abnehmer. Vergleichszahlen existieren noch nicht, da beide Modelle erst im Jahresverlauf 2017 auf den Markt kamen. Mit zusammen 17.500 SUV-Modellen entfielen 17 Prozent des Januar-Absatzes auf dieses Fahrzeugsegment.

Aber auch im angestammten Kleinwagen-Segment konnte Skoda zum Jahresstart punkten. Die Verkäufe des Fabia (+7,2 %) und des Citigo (+19,1 %) legten nennenswert zu, während alle anderen Modelle an Käufern verloren.

Wachstumsimpulse erhielt Skoda aus allen bedienten Vertriebsregionen. Prozentual besonders stark profitierte das Fabrikat dabei von der Erholung des russischen Marktes. Dort legte der Absatz um 26 Prozent auf 4.500 Einheiten zu. Aber auch in den angrenzenden Ländern Osteuropas stieg der Absatz um 12,3 Prozent auf 2.800 Einheiten.

Doch auch die bedeutendste Vertriebsregion Westeuropa erzielte mit 13,0 Prozent einen überdurchschnittlichen Zuwachs auf 38.600 Fahrzeuge. Und im Skoda-Heimatmarkt Zentraleuropa (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn) stieg der Absatz um 12,3 Prozent auf 16.700 Einheiten. Im größten Einzelmarkt für Skoda, in China, stiegen die Auslieferungen immerhin um 5 Prozent auf 31.500 Einheiten.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45140549 / Wirtschaft)

Plus-Fachartikel

Santander Consumer Bank: Zielgenaue Trainings

Santander Consumer Bank: Zielgenaue Trainings

Der Mönchengladbacher Finanzdienstleister baut sein Trainingsangebot für den Automobilhandel aus. Welche Angebote es für den Handel gibt, erläutert Holger Katzmarek, Leiter Akademie Mobilität und Waren. lesen

Händler- und Herstellerwebsites: Bedingt auftragsbereit

Händler- und Herstellerwebsites: Bedingt auftragsbereit

Hersteller verpflichten Markenhändler in der Regel dazu, markenkonforme Websites zu betreiben. Studienergebnisse zeigen jedoch, dass diese so manche Defizite aufweisen. Und mit den Websites der Hersteller selbst sieht es oft nicht besser aus. lesen