Skoda verbucht weiteres Rekordergebnis

China-SUV Kamiq treibt dortigen Absatz an

| Autor: Andreas Grimm

(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Die Marke Skoda kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Im August legte der Absatz des tschechischen Fabrikats einmal mehr zu. Mit einem Auslieferungsplus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat bleibt der Zuwachs zwar hinter den zweistelligen Steigerungsraten der letzten Monate zurück, dennoch ist das Ergebnis das beste der Marke für einen August.

Getrieben wird die Entwicklung nicht zuletzt von zwei großen Märkten. Laut einer Mitteilung des Importeurs stiegen die Auslieferungen im vergangenen Monat besonders stark in Russland. Dort hat Skoda im Zuge der Erholung des Neuwagenmarktes erhebliche Marktanteile gewonnen. Im August kletterten die Auslieferungen dort um 33,5 Prozent auf 6.700 Einheiten. Weiter zulegen konnten die Tschechen zudem im größten Automarkt der Welt, in China. Dort legten die Auslieferungen um 11,5 Prozent auf rund 29.000 Einheiten zu, obwohl die Gesamtnachfrage in China leicht rückläufig war.

Beide Ergebnisse dürften nicht zuletzt auf die SUV-Offensive des Autobauers zurückzuführen sein. Diese Fahrzeugklasse ist in beiden Ländern sehr gefragt, für China hat Skoda sogar eigens ein SUV-Modell kreiert, den Kamiq. Er trug aus dem Stand 3.800 Einheiten zum Neuwagenergebnis bei.

Im Rest der Welt überzeugt dagegen der kleine SUV Karoq, der sich 8.800 Mal verkaufte. Vor einem Jahr war auch er noch nicht erhältlich. Ein wenig gehen die beiden Erfolgsmodelle möglicherweise zulasten des großen SUV Kodiaq, dessen Absatz um 4,3 Prozent sank.

Leicht rückläufig waren zudem die Verkäufe in der Skoda-Heimatregion Zentraleuropa. Vor allem durch eine schwache Entwicklung in Tschechien sanken in dieser Region die Auslieferungen um 0,2 Prozent auf 14.800 Einheiten. Im angrenzenden Osteuropa (ohne Russland) lief es besser. Hier summierten sich die Auslieferungen auf 3.100 Fahrzeuge (+4,8 %).

Im Aufwärtstrend ist Skoda zudem in Westeuropa mit 31.700 Auslieferungen. Das war ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Insgesamt sieht Vertriebschef Alain Favey den Wachstumskurs der Marke bestätigt. Nach dem Start des Fabia-Facelifts seien weitere Impulse zu erwarten.

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