Skoda: Volle SUV-Offensive

Autor / Redakteur: Das Gespräch führten Wolfgang Michel und Christoph Seyerlein / Christoph Seyerlein

Die 2017 geplante Serienversion der Studie Vision S soll nur der Anfang sein: Skoda will in Zukunft mit mehreren Modellen im SUV-Markt vertreten sein. In diesem Jahr will die Marke auch ohne echte Neuheit wachsen, allerdings nicht um jeden Preis.

In Genf noch Studie, in Paris dann Serie: Imelda Labbé mit der Skoda Vision S.
In Genf noch Studie, in Paris dann Serie: Imelda Labbé mit der Skoda Vision S.
(Foto: Seyerlein)

Redaktion: Frau Labbé, mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2015 waren Sie zufrieden. Doch Der Januar brachte ein Minus von 7,3 Prozent. Was ist passiert, ein Ausrutscher oder hat Skoda die Grenze des Wachstums erreicht?

Imelda Labbé: Die Lage wird sich beruhigen. Skoda wird auch im laufenden Jahr gesund wachsen. Es gab im Wesentlichen zwei Gründe für den verhaltenen Start: den Auslauf des Roomster, wodurch etwa 1.000 Zulassungen weggefallen sind sowie das Timing des Superb und der Skoda Sondermodelle Joy. Wir haben für den Februar sehr gute Auftragseingänge, auch im Privatkundenbereich. Den Start ins Großkunden-Agenturgeschäft haben wir ebenfalls erfolgreich realisiert und damit alle wesentlichen Ziele erreicht. Wir sind zufrieden und sehr optimistisch.

Angesichts des Minus zu Beginn: Wird Skoda in diesem Jahr in Deutschland mehr verkaufen als 2015?

Wie gesagt: Unser Ziel ist es, auch in diesem Jahr gesund zu wachsen. Dabei orientieren wir uns am Markt, der stark ins Jahr gestartet ist. Sehr genau beobachten wir allerdings, wie sich der Anteil an Eigenzulassungen entwickelt. Sollten diese weiter steigen, werden wir diese Entwicklung nicht mitgehen. Stückzahlen um jeden Preis wird es bei Skoda nicht geben. Bei den Eigenzulassungen werden wir das Vorjahresniveau von rund 23 Prozent nicht überschreiten.