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Skoda-Wachstum stößt an seine Grenzen

| Autor: Andreas Grimm

Für Skoda ist die Aufwärtsentwicklung noch nicht zu Ende. Auto-Analyst Martin Benecke von IHS Markit dämpft allerdings allzu große Hoffnungen für Europa und Deutschland. Auch weil die neuen Produkte eher geeignet sind, erreichte Positionen zu halten statt auszubauen. Zudem könnte Skoda ein Alleinstellungsmerkmal verlieren.

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(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Martin Benecke: Von der Historie ist Skoda ganz klar tschechisch. Aber die Käufer sehen schon, dass es heute eine Marke ist, die international entwickelt wird und die in den Produktions- und Technikverbund des Volkswagenkonzerns eingebunden ist.

Trotzdem: Hat die Marke im Marketing einen Vorteil durch ihre tschechischen Wurzeln, nicht zuletzt in den letzten Jahren mit den Diesel-Verwerfungen?

Ja, für das Image war diese länderspezifische Absetzung sicher nicht schlecht. Der Schwarze Peter lag bei den deutschen Fabrikaten VW, Audi und Porsche. Dazu kommt, dass Skoda als etwas günstigere Marke mit der praktischen Raumausnutzung gut ankommt. Und mutmaßlich färbt das Landesimage – tendenziell günstiger und beliebt – auf die Marke ab.

Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«