Smart: Ein Fall für zwei

Autor: Wolfgang Michel

Mit einem Zulassungsplus von über 50 Prozent gehört Smart zu den Gewinnern des laufenden Autojahres. Das liegt vor allem am Fortwo – der Forfour muss noch in die Gänge kommen.

Die neuen Smart-Modelle Fortwo und Forfour kamen im November 2015 auf den Markt.
Die neuen Smart-Modelle Fortwo und Forfour kamen im November 2015 auf den Markt.
(Foto: Smart)

Zuerst die gute Nachricht: Mit dem zweisitzigen Fortwo und dem viersitzigen Forfour hat Smart Ende November gleich zwei neue Modelle eingeführt. Für ein Fabrikat, das jahrelang mit einer Baureihe auskommen musste, ist das eine Sensation. Die Kleinwagenmarke aus dem Hause Daimler darf sich heute zu Recht über ein Zulassungsplus von 56,6 Prozent im ersten Halbjahr 2015 freuen. Erfreulich ist zudem, dass der Anteil der Eigenzulassungen derzeit nur bei 16,7 Prozent liegt.

Nun die weniger gute Nachricht: Die Bilanz wäre deutlich besser ausgefallen, wenn die Markteinführung nicht Ende November und somit kurz vor Weihnachten stattgefunden hätte. Zudem war es ein Fehler, zumindest den viersitzigen Forfour nicht von Beginn an mit Automatikgetriebe sowie dem leistungsstärkeren Motor anzubieten. Friedrich Maier, Smart-Händler in Esslingen und Sprecher des Smart-Händlerverbands, beschreibt die Markteinführungssituation mit folgenden Worten: „Die Markteinführung war sowohl in Deutschland als auch in unserem Hause ein Erfolg. Allerdings wurden die Erwartungen, die seit 2011 enorm gewachsen sind, nicht erfüllt.“

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 Wolfgang Michel

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Chefredakteur »kfz-betrieb«