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So fahren sich die Plug-in-Hybride von Jeep

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Die paradiesischen zwei Liter Normverbrauch laut Testnorm sind bei diesen wie allen Plug-In-Hybriden ohnehin niemals erreichbar. Auf rund 100 Kilometern Testfahrt über Autobahn, Landstraßen und durch Städte genehmigte sich der Renegade-Plug-in zwar weniger als fünf Liter – aber da unterstützte auch noch der zuvor vollgeladene Akku. Ist der leer, erhält er zwar die Allrad-Fähigkeiten, für den Vortrieb muss aber allein der Benziner sorgen.

Und dann dürften auch bei zurückhaltender Fahrweise schnell Verbräuche jenseits der sieben Liter fällig sein. Natürlich ist aber für den Kurzstrecken-Pendler mit der Steckdose daheim oder am Arbeitsplatz auch der komplett elektrische Fahrbetrieb möglich. Bei Renegade und Compass sollten Interessenten sich also Gedanken über ihr normales Fahrverhalten und die Lade-Gegebenheiten machen.

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Apropos Laden: Für 390 Euro bietet Jeep auch eine Wallbox an, mit der die Plug-ins an der Haushaltssteckdose oder einem Starkstromanschluss geladen werden können. Das dauert zwischen drei und eineinhalb Stunden – für Pendler also ideal. Unterwegs ist Aufladen mit bis zu 7,2 kW drin; das Kabel dafür kostet extra.

Als Einsteiger in die batterieelektrische Welt helfen einem die Jeeps auch beim Dazulernen: In der Mittelkonsole können sie dazu drei Fahrmodi wählen: Electric, Hybrid- oder e-Save. Der Letzte erhält den Ladezustand der Batterie bestmöglich, etwa um in Bereichen mit Zufahrtsbeschränkungen noch Saft für den vollelektrischen Betrieb aufzubewahren. Und per Eco-Coaching kann sich der Fahrer auch zum sparsamen Betrieb anleiten lassen.

FCA: 2021 kommt eine „Welle an neuen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen“

Auch FCA selbst ist ja auf dem Markt noch ein Newcomer beim elektrischen Fahren. Nach Renegade und Compass soll es da aber nun flotter vorangehen: Ende des Jahres folgt mit dem neuen Fiat 500 der erste vollelektrische Pkw. Anfang Herbst läuft auch die Produktion des leichten Nutzfahrzeugs Ducato mit E-Antrieb an. Und Anfang 2021 verspricht Bruno eine „richtige Welle an neuen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen in allen Segmenten“.

Es könnte sogar noch flotter gehen: Denn durch die Fusion von FCA mit PSA haben die Italiener bald auch Zugriff auf die Plattformen von Peugeot, Citroen und Opel. Und dort sind bereits eine ganze Palette von Batterie-Fahrzeugen im Einsatz. Nur „trail-rated“ ist keins davon.

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