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So stellt sich Cadillac sein Elektro-SUV Lyriq vor

| Autor / Redakteur: sp-x / Viktoria Hahn

Der US-amerikanische Hersteller will ein Stück vom Elektro-SUV-Kuchen abhaben. Wie das gelingen soll, zeigt nun ein Showcar. Bis zum Serienstart des Cadillac Lyriq dauert es aber noch.

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(Bild: Cadillac)

Mit dem Edel-SUV Lyriq tritt Cadillac gegen Tesla Model X, Audi E-Tron und Co. an. Der Crossover basiert auf der neuen E-Auto-Plattform des General-Motors-Konzerns und speichert den Fahrstrom in Akkus aus der neuen „Ultium“-Familie, die eine Kapazität von bis zu 200 kWh ermöglichen soll. Zunächst muss der Cadillac aber mit der Hälfte auskommen, was eine Reichweite von 480 Kilometern nach US-Norm ermöglicht.

Der Antrieb erfolgt über die Hinterräder, optional ist ein elektrischer Allradantrieb zu haben. Leistungsdaten nennt der Hersteller nicht, die Top-Variante dürfte aber wie die meisten Wettbewerber – zu denen neben Audi und Tesla auch der Jaguar I-Pace und der Mercedes EQC zählen - im 400-PS-Bereich liegen. Der Preis dürfte ebenfalls auf einem vergleichbaren Niveau bei rund 80.000 Euro liegen.

Cadillac Lyriq: GM-Tochter schwimmt mit dem Strom
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Offiziell handelt es sich beim dem nun vorgestellten Modell um ein Showcar, wenn auch um ein recht seriennahes. Das fertige Auto dürfte aber noch rund zwei Jahre auf sich warten lassen. Ob und wann das in den USA und China gebaute E-SUV nach Deutschland kommt, ist ungewiss.

Der Cadillac Lyriq markiert den Start der Elektroauto-Offensive, die sich der General-Motors-Konzern bis 2025 rund 18 Milliarden Euro kosten lässt. Neben dem Edel-SUV sind eine Elektro-Variante des Hummer-Geländewagens und eine überarbeitete Variante des kleinen Crossovers Bolt angekündigt.

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