Marktstart So viele Kunden in Europa wollen einen VW ID 4

Autor: Christoph Seyerlein

Seit dem heutigen Freitag liefert Volkswagen sein Elektro-SUV ID 4 aus. Im Rahmen der Premiere verriet Vertriebsleiter Holger B. Santel auch, wie gefragt das Auto ist.

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Weltweit will VW in diesem Jahr rund 150.000 ID 4-Modelle absetzen.
Weltweit will VW in diesem Jahr rund 150.000 ID 4-Modelle absetzen.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen hat mit der Auslieferung des zweiten Modells seiner vollelektrischen ID-Baureihe begonnen. Am Freitag wurden die ersten ID 4 an Kunden in der Gläsernen Manufaktur in Dresden sowie in Wolfsburg übergeben. Bisher seien europaweit rund 23.500 Bestellungen eingegangen, sagte Volkswagen-Vertriebsleiter Holger Santel. VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer sprach davon, dass der Start des Autos „sehr gut gelungen“ sei.

In diesem Jahr wollen die Wolfsburger rund 150.000 ID 4-Modelle weltweit verkaufen. Das Auto wird es auch in den USA und China geben.

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Den Handel stellt der Hersteller aktuell noch mit einer speziellen Roadshow auf den ID 4 ein. Allein in Deutschland werden daran mehr als 10.000 Beschäftigte teilnehmen. Diese erhalten neben dem Training rund um das Fahrzeug auch Schulungen zu angrenzenden Themen wie „We Connect“ und die Ladedienste. Santel versprach: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben sind gut geschult. Darüber hinaus bietet der Handel ein sicheres Hygienekonzept mit individueller Terminvergabe. Kunden können den ID 4 jetzt endlich anfassen, sich reinsetzen, Probe fahren und auch gleich bestellen.“

ID 4 soll ein Drittel des E-Absatzes schultern

Gebaut wird der ID 4 zunächst – wie auch bereits der ID 3 – im sächsischen Zwickau und von dort auch in die USA geliefert. Zudem läuft der Mittelklassewagen in zwei Werken in China vom Band. Insgesamt plant der Autobauer in diesem Jahr den Verkauf von 450.000 Elektro- und Hybridautos. In der zweiten Jahreshälfte soll das Coupé ID 5 hinzukommen und im Sommer das größere SUV ID 6, das aber nur in China zu haben sein wird.

Mit Material von dpa

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Fachredakteur Next Mobility