Premium-Marken So werben BMW und Mercedes gemeinsam für Solidarität im Handel

Autor: Christoph Seyerlein

Hinter dem 10. Türchen des traditionellen Adventskalenders der Mercedes-Niederlassung München steckte eine besondere Überraschung. Parallel dazu spielten sich am Donnerstag auch in der BMW-Welt ungewöhnliche Szenen ab.

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Ungewöhnlicher Anblick: Ein BMW iX3 im Schaufenster der Mercedes-Niederlassung München.
Ungewöhnlicher Anblick: Ein BMW iX3 im Schaufenster der Mercedes-Niederlassung München.
(Bild: BMW)

Bereits zum 18. Mal nutzt die Mercedes-Niederlassung an der Donnersberger Brücke in München ihr großflächiges Schaufenster in der Vorweihnachtszeit als Adventskalender. Täglich fahren dort rund 180.000 Fahrzeuge vorbei. Dieses Jahr gab es eine besondere Überraschung, als sich am Donnerstag Türchen 10 öffnete. Denn dort stand kein aktuelles Auto mit Stern, sondern der BMW iX3.

Zeitgleich rieb sich wohl so mancher Besucher der BMW-Welt in der bayerischen Landeshauptstadt verwundert die Augen, dass dort prominent ein Mercedes EQC ausgestellt war.

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Wie die Premium-Wettbewerber in einer gemeinsamen Mitteilung erklärten, wollen sie damit ein Zeichen für Solidarität im Handel in Zeiten der Corona-Pandemie setzen. Begleitet wird die Aktion mit dem Slogan „Wir halten zamm“ von einer bundesweiten Social-Media-Kampagne auf den Kanälen der beiden Hersteller.

„Wichtiger denn je, zusammenzuhalten“

Ulrich Kowalewski, Vertriebsdirektor Bayern bei Mercedes, erklärte: „In diesem außergewöhnlichen Jahr ist es wichtiger denn je, dass wir als Gesellschaft zusammenhalten. Deshalb widmen wir in diesem Jahr die Ausstellung unseres ikonischen Adventskalenders der Münchner Initiative ‚Kauf lokal‘ und setzen so ein Zeichen für Solidarität untereinander und das lokale Engagement in der Stadt.“

Helmut Käs, Leiter der BMW-Welt, sagte: „Mit diesem überraschenden Fahrzeugtausch möchten wir zum Innehalten und Nachdenken anregen, Verbundenheit signalisieren und den Blick unserer Besucher auf die Initiative zur Unterstützung lokaler und regionaler Firmen lenken.“

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«