Strategieplan „Renaulution“ So will Luca De Meo Renault umbauen

Autor: Yvonne Simon

Renault ändert das Geschäftsmodell: Wert ist künftig wichtiger als die Stückzahlen. Außerdem wollen die Franzosen zum Tech-Konzern werden. Was die Zukunft der Händler anbelangt, ist der CEO optimistisch. Umdenken müssen sie wohl trotzdem.

Prinzipiell würden vier Marken dem Handel mehr Chancen bieten, ist Renault-Chef Luca De Meo überzeugt.
Prinzipiell würden vier Marken dem Handel mehr Chancen bieten, ist Renault-Chef Luca De Meo überzeugt.
(Bild: Renault)

Renault möchte Wert statt Volumen. Die angepeilte Kursänderung hatte sich bereits in den letzten Monaten angedeutet, am Donnerstag stellte CEO Luca De Meo nun den Strategieplan „Renaulution“ offiziell vor. „Es ist mehr als ein Turnaround, es ist eine tiefgreifende Transformation unseres Geschäftsmodells“, erklärte der Manager. Neben nachhaltiger Profitabilität ist es das erklärte Ziel der Franzosen, bis 2050 den CO2-Fußabdruck des Konzerns auf null zu senken.

Der Strategieplan umfasst drei Phasen, die gleichzeitig vorbereitet werden: Bis 2023 soll sich das Unternehmen erholen, der Fokus liegt auf der Verbesserung der Margen und der Cash-Generierung. Bis 2025 will Renault neue Fahrzeugsegmente erschließen und die Rentabilität steigern. Renault hat vor, bis 2023 eine operative Konzernmarge von mehr als drei Prozent zu erreichen, zwei Jahre später soll sie auf mindestens fünf Prozent steigen. Ab 2025 soll die „Revolution“ beginnen, die verstärkte Ausrichtung des Konzerns auf Technologie, Energie und Mobilität.

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 Yvonne Simon

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Redakteurin Management & Handel