Software: Digitaler Countdown

Moderne Dealer-Management-Systeme sowie eine zentrale und saubere Datenhaltung sind die Grundlage für durchgängig digitale Prozesse. Doch längst noch nicht alle Autohäuser haben das erkannt. Für sie könnte es schon bald eng werden.

| Autor: Julia Mauritz

Für die Betriebe, die nach wie vor auf einzelne Datentöpfe setzen statt auf vernetzte Systeme, könnte die Zeit bald ablaufen.
Für die Betriebe, die nach wie vor auf einzelne Datentöpfe setzen statt auf vernetzte Systeme, könnte die Zeit bald ablaufen. (Bild: vectorfusionart@fotolia.com)

Egal ob VR-Brillen im Showroom, Tablets in der Dialogannahme, Autohaus-Apps oder Big Data: Es gibt viele Produkte und Prozesse, die in der Digitalära auf die Automobilhändler zukommen – vielfach getrieben durch die Automobilhersteller. Doch sinnvoll sind sie nur, wenn die Softwarebasis in den Betrieben stimmt. Und genau da hakt es scheinbar nach wie vor mächtig: Nach Erfahrung von Klaus Meier, Geschäftsführer des Softwarespezialisten Attribut und Anbieter des Dealer-Management-Systems Kfz-Pilot, arbeiten beispielsweise nach wie vor rund 80 Prozent der Händler deutscher Volumenfabrikate mit veralteten Dealer-Management-Systemen (DMS) und Insellösungen.

Es gibt nicht einen zentralen Datentopf in den Autohäusern, sondern mehrere, die nicht miteinander kommunizieren: „Die Branche redet immer öfter über die steigende Bedeutung der Kundenbindung und von CRM-Systemen, aber vielfach hat ein Verkäufer im DMS nicht einmal die Möglichkeit, einen Geburtstag einzupflegen, weil das entsprechende Feld fehlt, und er kann keinen Serienbrief herausschicken, ohne dabei zig Dubletten zu produzieren, weil die Datenbasis so schlecht ist“, legt Klaus Meier den Finger in die Wunde.

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