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Software für das Servicemanagement: Tatsächlich papierlos

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Wenn es um die Digitalisierung des Serviceprozesses geht, winken viele Autohäuser nach wie vor ab: Viel zu komplex, nicht nötig, heißt es meistens. Die Graf-Hardenberg-Gruppe beweist das Gegenteil.

Die Aufträge werden in der Werkstatt ebenfalls digital abgearbeitet.
Die Aufträge werden in der Werkstatt ebenfalls digital abgearbeitet.
(Bild: Mauritz/»kfz-betrieb«)

Es ist selbst im digitalen Zeitalter immer noch ein ungewohnter Anblick, der sich den Besuchern im Konstanzer Autohaus Gohm + Graf Hardenberg bietet: Auf dem Schreibtisch des Werkstattleiters liegen tatsächlich nur Autoschlüssel von Kunden und kein einziges Blatt Papier. Auch in der Werkstatt selbst sucht man die klassischen Auftragskladden vergeblich: Jeder Monteur hat einen Monitor, auf dem er den ihm zugewiesenen Auftrag bearbeitet.

Bereits seit rund dreieinhalb Jahren arbeitet das VW- und Audi-Autohaus mit der Software „Digitales Autohaus“ von Gudat Solutions. Seitdem läuft der Serviceprozess mit einer kleinen Ausnahme tatsächlich voll digital – von der Terminvereinbarung bis zur Rechnungslegung. Davon konnten sich auch interessierte Händler überzeugen, die Mitte Januar am Partnertag des Softwareherstellers teilnahmen.