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Solides Werkstattgeschäft sorgt für Lichtblicke

Autor: Jakob Schreiner

Die meisten Inhaber von markengebundenen Autohäusern und vor allem von freien Servicebetrieben waren mit ihrer Geschäftslage im Februar zufrieden. Der Hauptgrund dafür ist ein stabiles Werkstattgeschäft, wie das aktuelle Konjunkturbarometer des Kfz-Gewerbes zeigt.

Das Werkstattgeschäft war im vergangen Befragungszeitraum der Stimmungsmotor in der Kfz-Branche.
Das Werkstattgeschäft war im vergangen Befragungszeitraum der Stimmungsmotor in der Kfz-Branche.
(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Das Stimmungsbarometer der deutschen Kfz-Betriebe zeigt im Februar wieder nach oben. Mit sechs Pluspunkten hat sich die Stimmung insbesondere unter den markenunabhängigen Werkstätten im Vergleich zum Vormonat deutlich verbessert und ist jetzt mit 102 Punkten wieder über der 100er-Marke. Die Kurve der markenabhängigen Kollegen hat sich immerhin um einen Punkt auf jetzt 99 Punkte verbessert.

Haupttreiber dieser Entwicklung ist in erster Linie das Werkstattgeschäft, mit dem die Kfz-Betriebe trotz der zur dieser Jahreszeit typischen Flaute größtenteils stabile Umsätze oder zum Teil auch höhere Umsätze als noch vor einem Jahr erwirtschaftet haben.

Lediglich 19 beziehungsweise 18 Prozent der Markenhäuser und freien Werkstätten klagen über rückläufige Umsätze. Aber die Prognosen sind günstig: Ein Viertel der an der Untersuchung beteiligten Kfz-Betriebe rechnen mit höheren Umsätzen aus der Werkstatt, 63 beziehungsweise 57 Prozent mit Umsätzen auf Vorjahresniveau. Die positive Entwicklung im Werkstattgeschäft könnte also anhalten.

Die Minderheit der Befragten geht von niedrigeren Umsätzen aus. Wenn der Funke aus dem Werkstattgeschäft jetzt noch auf die übrigen Geschäftsfelder der Markenhändler überspringt, ist die Branche auf einem guten Weg. Bislang ist das allerdings noch nicht geschehen. Gerade der Handel mit Neuwagen ist für 38 Prozent, die im Februar sinkende Umsätze verbucht haben, ein Sorgenkind.

Immerhin könnte der nächste Monat etwas Entspannung bringen, sollten die Händler mit ihren Einschätzungen recht behalten. Sie hoffen in erster Linie auf stabile Umsätze auf Vorjahresniveau. An höhere Umsätze aus dem Handelsgeschäft glaubt nur ein geringer Teil.

Ergebnisse der vergangenen monatlichen Branchenindexbefragungen finden Sie im Online-Archiv.

(ID:46384353)

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 Jakob Schreiner

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Redakteur Ressort Service & Technik