Sozialversicherung: Schwierige Rückkehr

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln, davon träumen viele ältere Menschen, denen die Beiträge für die Krankheitsvorsorge zu teuer werden. Doch das geht nur in wenigen Einzelfällen.

Für viele Versicherte sind die hohen Beiträge der privaten Krankenkasse ein Problem.
Für viele Versicherte sind die hohen Beiträge der privaten Krankenkasse ein Problem.
(Bild: © Coloures-Pic - Stock.adobe.com)

Die Schule und die Ausbildung sind abgeschlossen, und jetzt geht es häufig mit hochfliegenden Plänen und Ideen ins Berufsleben. Bevor der Berufsanfänger aber starten kann, seine Vorstellungen umzusetzen, muss er ein paar profane Dinge erledigen. Die Frage nach der passenden Krankenversicherung gehört dazu. Mit diesem Thema beschäftigen sich junge Menschen meist nicht gerne.

Dass es einen Unterschied zwischen einer privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gibt, das haben die meisten jungen Leute schon einmal gehört. Was ihnen wahrscheinlich oft nicht klar ist: Wer als Angestellter bei einem Unternehmen startet, ist per Gesetz gezwungen, bei der gesetzlichen Krankenversicherung, also der AOK oder einer der Ersatzkassen, seinen Vertrag abzuschließen. Es sei denn, sein monatliches Gehalt liegt brutto oberhalb der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 4.537,50 Euro. Das dürfte auf die wenigsten Berufsanfänger zutreffen.