Mercedes-Rückruf Sprinter-Bremslicht kann dauerhaft leuchten

Von Niko Ganzer

Über 315.000 Einheiten der dritten Transportergeneration müssen für eine knappe Stunde in die Vertragswerkstatt – in Deutschland sind knapp 73.000 Sprinter betroffen.

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Zehntausende Sprinter müssen hierzulande bei den Servicepartnern vorstellig werden.
Zehntausende Sprinter müssen hierzulande bei den Servicepartnern vorstellig werden.
(Bild: Faust / »kfz-betrieb«)

Die Mercedes-Benz AG ruft aktuell weltweit über 315.000 Einheiten seines Sprinters zurück, davon knapp 73.000 in Deutschland. Bei den Transportern könnte das Bremslicht dauerhaft aufleuchten, auch wenn das Bremspedal nicht betätigt wird. Ursächlich dafür sei eine sich lösende Sicherungsscheibe, die das Bremspedal mit dem Lagerbock verbindet, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage.

Betroffen sein können Sprinter der dritten Generation (VS30) aus dem Produktionszeitraum Dezember 2017 bis November 2020. „Als vorsorgliche Maßnahme ist vorgesehen, über die Mercedes-Benz-Serviceorganisation an den betroffenen Fahrzeugen einen zusätzlichen Sicherungsring am Lagerbock des Bremspedals zu verbauen“, kündigte der Sprecher an.

Der Eingriff läuft unter dem internen Aktionscode „VS3BREBOL (2991153)“ und soll weniger als eine Stunde in Anspruch nehmen.

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